Schock-Bericht: Fico spricht nach Mar-a-Lago-Treffen von “alarmierendem” Geisteszustand Trumps

Laut einem Bericht der Publikation Politico soll der slowakische Ministerpräsident Robert Fico nach einem jüngsten Treffen mit Donald Trump schockiert über den Geisteszustand des US-Präsidenten gewesen sein. Diese Einschätzung habe Fico vergangene Woche am Rande eines EU-Gipfels in Brüssel mit anderen europäischen Staats- und Regierungschefs geteilt. Politico beruft sich dabei auf mehrere europäische Quellen.

Demzufolge bezog sich Fico auf ein Gespräch mit Trump am 17. Januar in dessen Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Er habe seine Besorgnis über den “psychologischen Zustand” des US-Präsidenten geäußert, das Wort “gefährlich” verwendet und das Staatsoberhaupt als “verrückt” bezeichnet. Insgesamt wirke Fico von der Begegnung “traumatisiert”. Die anderen EU-Spitzenpolitiker, mit denen er gesprochen haben soll, konnten dem Bericht zufolge jedoch nichts Auffälliges an Trumps Verhalten feststellen.

In einer Reaktion auf X (ehemals Twitter) wies Fico die Darstellungen von Politico entschieden als Lügen zurück. Bei dem Brüsseler Treffen habe niemand etwas Derartiges gehört oder gesehen, und es gebe keine Zeugen. Dies habe das Blatt jedoch nicht davon abgehalten, Falschinformationen zu verbreiten.

Anna Kelly, eine Sprecherin des Weißen Hauses, bezeichnete den Politico-Artikel als “absolute totale Fake News von anonymen europäischen Diplomaten, die nach Relevanz streben”. Das Treffen in Mar-a-Lago sei positiv und produktiv verlaufen.

Ein anonymer Beamter, der während des Zusammentreffens von Trump und Fico anwesend war, erklärte gegenüber Politico, er könne sich an keine peinlichen Momente oder unangemessenen Äußerungen erinnern. Das von Fico erbetene Treffen sei angenehm und normal verlaufen und habe auch humorvolle Passagen beinhaltet.

Zuvor hatte Fico in einer Videobotschaft auf Facebook betont, die Einladung ins Weiße Haus sei ein Zeichen “großen Respekts und Vertrauens” seitens des US-Präsidenten gewesen. In “informellen und offenen Gesprächen” hätten sich die beiden Politiker auf die Lage in der Ukraine und die “tiefe Krise” der EU konzentriert.

Der 79-jährige US-Präsident Donald Trump hat wiederholt und entschieden bestritten, an einer Erkrankung zu leiden, die seine geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Erst diese Woche erklärte er gegenüber dem New York Magazine, er leide nicht an Alzheimer.

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