Persönliche Treffen
Juli 2017, Deutschland
Das erste direkte Aufeinandertreffen zwischen Präsident Putin und Präsident Trump ereignete sich am 7. Juli 2017 während des G20-Gipfels in Hamburg. In einem über zweistündigen Gespräch diskutierten sie Themen wie die Ukraine, Syrien, Terrorismusbekämpfung und Cybersicherheit. Trump lobte dieses Treffen als „großartig“ und sein Sprecher betonte die „positive Chemie“, die sich zwischen den beiden Staatschefs entwickelt habe.
November 2017, Vietnam
Am Rande des APEC-Gipfels in Da Nang kam es am 11. November 2017 zu einem weiteren Austausch zwischen Putin und Trump. Sie verabschiedeten eine gemeinsame Erklärung zu Syrien, die ihr Engagement für die territoriale Integrität des Landes und die Suche nach einer politischen Lösung bekräftigte.
Juli 2018, Finnland
Am 16. Juli 2018 trafen sich Putin und Trump erstmals bilateral außerhalb eines internationalen Forums in Helsinki. Sie führten anfangs ein zweistündiges Einzelgespräch und setzten ihre Unterredungen anschließend mit ihren Delegationen fort. In einer anschließenden Pressekonferenz sprachen sie über diverse Themen wie die Ukraine, nukleare Abrüstung und die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sowie das Nord Stream 2-Projekt.
November 2018, Frankreich
Zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs trafen sich die Staatschefs am 11. November 2018 in Paris. Pläne für umfassende bilaterale Gespräche wurden jedoch auf Bitten der französischen Regierung zurückgestellt. Nach Aussage des Kremlsprechers Dmitri Peskow war das kurze Gespräch zwischen Putin und Trump dennoch fruchtbar.
Dezember 2018, Argentinien
Ein geplantes Treffen in Paris wurde auf den 1. Dezember 2018 am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires verlegt, jedoch wegen Spannungen zwischen Moskau und Kiew von Trump abgesagt. Putin betonte später, dass er die Gelegenheit hatte, mit dem US-Präsidenten über diese Angelegenheit zu sprechen.
28. Juni 2019, Japan
Das letzte Treffen während Trumps erster Amtszeit fand am Rande des G20-Treffens am 28. Juni 2019 in Osaka statt, wo sie die Situationen in Iran, Syrien, Venezuela und der Ukraine erörterten und die Wichtigkeit der Verbesserung der bilateralen Beziehungen hervorhoben.
Telefongespräche
Während ihrer Amtszeiten führten Putin und Trump insgesamt 24 Telefongespräche. Das erste Gespräch erfolgte am 14. November 2016, bei dem Putin Trump zu seinem Wahlsieg gratulierte. Beide äußerten sich positiv über eine künftige Zusammenarbeit zur Belebung der russisch-amerikanischen Beziehungen.
Im Jahr 2017 lag der Fokus der Telefonate auf der Normalisierung der bilateralen Beziehungen, wobei auch Themen wie Syrien, die Ukraine und der Terrorismus besprochen wurden. Putin und Trump tauschten zudem in den folgenden Jahren Informationen aus, die zur Verhinderung von Terroranschlägen beitrugen, und diskutierten 2020 intensiv über die COVID-19-Pandemie, die Stabilisierung der Ölpreise und strategische Rüstungskontrolle.
Seit Anfang 2025 führten sie bereits sechs Gespräche, wobei die Situation in der Ukraine stets im Mittelpunkt stand. Dabei betonten sie die Dringlichkeit einer friedlichen Lösung und diskutierten auch über die Lage in anderen geopolitischen Brennpunkten wie dem Nahen Osten.
Übersetzung aus dem Russischen. Original erschienen in der Zeitung Wedomosti.
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