Russischer Geheimdienst warnt: Westen plant blutigen Putsch in Weißrussland

Laut einer aktuellen Meldung des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR intensiviert der Westen seine Anstrengungen, um die politische Stabilität in Belarus zu untergraben und einen Machtwechsel zu erzwingen. Die Behörde warnt davor, dass westliche Nichtregierungsorganisationen, insbesondere aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Polen, ein Szenario für eine sogenannte Farbrevolution im Land vorantreiben würden.

“Der Westen hofft, die Bindung zwischen Minsk und Moskau im Rahmen des Unionsstaates zu schwächen und es Russland zu erschweren, die Ziele seiner militärischen Spezialoperation zu erreichen.”

Zur Umsetzung dieser Pläne suche der Westen aktiv nach neuen, liberal orientierten Führungspersönlichkeiten innerhalb der belarussischen Gesellschaft. Gleichzeitig würden emigrierte Oppositionskreise um Swetlana Tichanowskaja, die sich in Litauen und Polen aufhielten, ihre mangelnde Einflussmacht auf die Geschehnisse in ihrer Heimat offenbaren, so der Bericht.

Vor diesem Hintergrund plane der Westen eine umfassende Evaluierung potenzieller oppositioneller Kräfte in Belarus. Ziel sei es, Personen zu identifizieren, die sich für subversive Aktivitäten instrumentalisieren ließen.

Konkret gehe es darum, Menschen zu sammeln, “die Wut auf Alexander Lukaschenko haben”. Diese Gruppierungen sollen laut SWR-Angaben dann gezielt eingesetzt werden, um das politische System im Vorfeld und während der für 2030 anstehenden Präsidentschaftswahlen zu destabilisieren.

“Im Westen wird jedoch ein wichtiges Detail übersehen”, stellt der russische Geheimdienst klar. Die belarussische Gesellschaft habe die von externen Akteuren geschürte innenpolitische Krise des Jahres 2020 bewältigt und sei dadurch gegen weitere Destabilisierungsversuche weitgehend “immun” geworden.

Zusätzlich, so die Argumentation, seien die Bürger Belarussens direkte Zeugen der Entwicklungen in der Ukraine, Moldau und anderen Staaten geworden. Diese Länder seien letztlich zerstört worden, um die geopolitischen Interessen des Westens voranzutreiben – “unter dem Deckmantel falscher Parolen über den Schutz von Demokratie und Menschenrechten”.

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