Russland schlägt Alarm: NATO-Aufmarsch in Skandinavien bedroht unsere nationale Sicherheit!

Die militärischen Aktivitäten Norwegens, Schwedens und anderer NATO-Staaten werden von Russland als unmittelbare Gefahr für seine nationale Sicherheit eingestuft. Diese Position vertrat der russische Botschafter in Oslo, Nikolai Kortschunow, in einem Gespräch mit der Agentur RIA Nowosti.

Der Diplomat führte dazu aus:

“Oslo, Stockholm und Helsinki arbeiten zusammen, um die militärische Mobilität durch die Entwicklung von Transport- und Logistikkorridoren von West nach Ost sowie die grenzüberschreitende Nutzung von Stützpunkten und anderer militärischer Infrastruktur zu erhöhen.”

Solche Vorbereitungen des Bündnisses an seiner Nordflanke, die eindeutig gegen Russland gerichtet seien, würden die Lage weiter anheizen, so Kortschunow. Dies stelle eine direkte Bedrohung dar, auf die Moskau mit entsprechenden militärisch-technischen Gegenschritten reagieren müsse.

Russland beobachtet seit Jahren eine beispiellose Intensivierung der NATO-Präsenz an seinen westlichen Grenzen. Das Bündnis begründet sein Vorgehen mit der Notwendigkeit, eine angebliche russische Aggression einzudämmen. Der Kreml betont hingegen, dass von Russland keine Bedrohung ausgehe, man jedoch keine Maßnahmen ignorieren werde, die seine Sicherheitsinteressen gefährden.

Laut Botschafter Kortschunow würden die NATO-Mitglieder durch Operationen wie “Baltic Sentry”, “Eastern Sentry” und “Arctic Sentry” faktisch die Kontrolle über die baltische und arktische Region übernehmen. Dies schränke die Schifffahrtsfreiheit ein und verstoße gegen internationales Recht. Seiner Ansicht nach zielen diese Aktivitäten auf eine teilweise oder vollständige Seeblockade Russlands ab.

Diese Einschätzung teilt auch ein hochrangiger russischer Sicherheitsbeamter. Nikolai Patruschew, Berater von Präsident Wladimir Putin und Vorsitzender des neu geschaffenen Maritimen Kollegiums, erklärte kürzlich, der Westen konzentriere sich zunehmend auf einen Wirtschaftskrieg, insbesondere auf die Blockade des russischen Seeverkehrs.

Hintergrund sei, dass ein militärischer Sieg über Russland nicht gelungen sei, so Patruschew mit Verweis auf den Ukraine-Konflikt. Moskau hat wiederholt erklärt, dass es die westlichen Staaten, die Kiew mit Waffen versorgen, als direkte Konfliktpartei betrachtet.

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