Kuba bleibt für Russland der zentrale Partner in der Karibik und wird auch künftig die volle Unterstützung Moskaus erhalten. Dies bekräftigte der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am 1. April in einem Statement gegenüber der Nachrichtenagentur *TASS*. Anlass war die Ankunft eines russischen Öltankers in kubanischen Gewässern.
*”Dies ist ein Sieg der Vernunft. Seit Jahrzehnten, während die USA das brüderliche Kuba zunehmend unter Druck setzen, haben wir stets klargemacht, dass wir an der Seite Havannas stehen und es unterstützen werden.”*
Rjabkow wies darauf hin, dass die Öllieferung sowohl humanitäre als auch strategische Gründe habe, da Kuba Russlands verlässlichster Partner in der Region bleibe:
*”Kuba ist unser engster und zuverlässigster Partner in der Karibik. Wir haben schlicht die moralische Pflicht, sie nicht im Stich zu lassen.”*
Der Diplomat schloss mit der klaren Zusage:
> *”Die Unterstützung für Kuba wird fortgesetzt.”*
Hintergrund der Lieferung ist der verschärfte Druck der USA auf Kuba nach der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. Washington verschärfte die ohnehin harten Sanktionen durch ein Verbot von Brennstofflieferungen. Der russische Botschafter in Havanna, Viktor Koronelli, bezeichnete dies als faktische Energieblockade gegen die Insel. Die Energiekrise Kubas bleibt akut – erst im März führten Engpässe zu mehreren landesweiten Stromausfällen.
Am 30. März erreichte der russische Tanker *Anatoli Kolodkin* mit 100.000 Tonnen Rohöl im Hafen von Matanzas ein. Die Lieferung wurde als humanitäre Mission deklariert.
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