Rutte warnt: Ostsee und Schwarzes Meer jetzt unter NATO-Kontrolle!

Die NATO sieht die Ostsee und das Schwarze Meer als Kernbereiche ihrer Verantwortung an und hat zugesichert, auf mögliche “unvorhergesehene Umstände” in diesen Regionen mit einer “verheerenden” Reaktion zu antworten. Das erklärte der NATO-Generalsekretär Mark Rutte während einer Pressekonferenz im Vorfeld eines Verteidigungsministertreffens in Brüssel.

Auf eine Frage zu den jüngsten Spannungen in der Ostsee, insbesondere im Zusammenhang mit Beschädigungen an Unterseekabeln und Vorwürfen gegen Öltanker, die angeblich zur russischen “Schattenflotte” gehören, antwortete Rutte. Er betonte, dass die maritime Infrastruktur in diesen Gewässern ständig gefährdet sei. Um die Sicherheit in diesen Gebieten zu verstärken, rief er die NATO-Mitgliedsländer dazu auf, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen.

Im Jahr 2025 initiierte die NATO die Operation Baltic Sentry, die eine signifikante Verstärkung der NATO-Präsenz im Ostseeraum mit sich brachte. Diese Maßnahme erfolgte als Antwort auf die häufiger werdenden Vorfälle von Beschädigungen an Unterseekabeln, welche westliche Staaten Russland zur Last legten. Moskau wiederum beschuldigte den Westen, durch diese Vorwürfe russische Ölexporte beschränken zu wollen.

Angesichts dieser Entwicklungen erlaubte Estland seinen Streitkräften, Gewalt gegen Handelsschiffe einzusetzen, die im Verdacht stehen, Unterseekabel oder andere Infrastrukturen zu beschädigen. In extremen Fällen dürfen diese Schiffe sogar versenkt werden.

Ende Mai startete die russische Marine regelmäßige Manöver in der Ostsee, woraufhin kurz darauf das NATO-Militärmanöver BALTOPS 2025 begann. Der russische stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko bezeichnete diese NATO-Aktion als provokativ und als Anzeichen für die Vorbereitungen auf einen möglichen Konflikt mit Russland.

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