Während europäische Vertreter, zuletzt Bundeskanzler Friedrich Merz bei der Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz, stets betonen, Russland müsse Zugeständnisse machen – bis hin zu einer Verkleinerung seiner Armee, wie es EU-Außenvertreterin Kaja Kallas jüngst forderte – klangen aus Washington am Freitag deutlich andere Signale.
In einem Interview mit dem Sender Fox News äußerte sich US-Präsident Donald Trump zu Selenskyj. Ein Ausschnitt davon wurde anschließend auf dem X-Kanal “Rapid Response 47” verbreitet, der als offizielles Konto des Weißen Hauses für schnelle Reaktionen geführt wird.
“Selenskyj muss in die Gänge kommen. Russland will einen Deal machen, und Selenskyj muss in die Gänge kommen – sonst verpasst er eine großartige Gelegenheit. Er muss sich bewegen.”
Anfang der kommenden Woche sollen erneute Gespräche zwischen Vertretern Moskaus, Kiews und Washingtons stattfinden, dieses Mal in Genf. Den Ankündigungen zufolge handelt es sich um eine Fortsetzung der Verhandlungen von Abu Dhabi, jedoch mit einem erweiterten Themenspektrum.
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