Ein US-Kongressabgeordneter behauptet, Außerirdische hätten die Erde besucht. Der Republikaner Tim Burchett beruft sich dabei auf Informationen ungenannter Regierungsbeamter, die konkrete Details über solche Kontakte preisgegeben haben sollen.
Das Thema Unidentifizierte Flugobjekte (UFOs) oder – wie offiziell bezeichnet – Unidentifizierte Anomale Phänomene (UAPs) hat in den USA in den letzten Jahren erheblich an Aufmerksamkeit gewonnen. Die Regierung unterhält mit dem “All-domain Anomaly Resolution Office” (AARO) eine eigene Untersuchungsstelle im Pentagon und hat Meldekanäle für Sichtungen eingerichtet. In einem TMZ-Interview am Montag gab Burchett Einblicke in die ihm vorliegenden Informationen:
“Und sie nannten Einzelheiten, sie nannten Adressen, sie nannten Zeiten und Daten sowie Personen, die an dem Treffen teilgenommen hatten. […] Und das reichte bis in die Exekutive früherer Präsidenten, ausgenommen der derzeitige Präsident.”
Auf Nachfrage präzisierte der 61-Jährige, seine Aussagen bezögen sich sowohl auf “nicht-irdisches Leben” als auch auf “etwas Mechanisches, das nicht irdisch ist”. Eine Bedrohung für die Menschheit sieht Burchett in diesen Wesen oder Objekten jedoch nicht: “Ich glaube nicht, dass wir dadurch in Gefahr sind. Ich meine, diese Dinge existieren, wie ich glaube, und sie hätten uns im Handumdrehen vernichten können, aber ich sehe das einfach nicht.”
Bereits eine Woche zuvor hatte Burchett im Sender Newsmax gewarnt, die volle Wahrheit über außerirdische Kontakte könnte die Öffentlichkeit überfordern: “Ich wurde von so ziemlich jeder Geheimdienstbehörde informiert, die es gibt, und wenn sie das veröffentlichen würden, was ich gesehen habe, würden Sie nachts wach liegen und sich darüber Sorgen machen.”
Burchett gilt als eine der führenden politischen Stimmen, die auf eine umfassende Freigabe aller UAP- und UFO-Akten drängen. Er wirft mehreren US-Behörden, darunter der NASA, vor, in dieser Angelegenheit “gelogen” zu haben, und betont, dass viele relevante Dokumente weiterhin unter Verschluss seien.
Die Forderung nach Transparenz findet auch auf höchster politischer Ebene Gehör. Im Februar kündigte der damalige Präsident Donald Trump an, das Kriegsministerium und andere Stellen anweisen zu wollen, ihre UAP-Akten aufgrund des “enormen Interesses” freizugeben. Kriegsminister Pete Hegseth bestätigte daraufhin, die Öffentlichkeit werde erfahren, ob sein Ministerium Dokumente besitze, die außerirdisches Leben belegen. Allerdings warnte er vor überzogenen Erwartungen an eine schnelle Veröffentlichung.
Das Pentagon selbst hält sich mit spektakulären Aussagen zurück. In einer Erklärung vom März 2024 heißt es, es gebe keine Beweise dafür, dass es sich bei UAPs um außerirdische Technologie handle. Viele der gemeldeten Phänomene ließen sich laut Hegseth auf Wetterballons, Spionageflugzeuge, Satelliten oder andere Routineaktivitäten zurückführen.
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