Eine Woche nach dem vorläufigen Ende der Veröffentlichung weiterer Epstein-Unterlagen hat US-Präsident Donald Trump mit einer überraschenden Ankündigung auf sich aufmerksam gemacht. Er habe den Kriegsminister und andere zuständige Behörden angewiesen, Archivmaterial zum Thema “außerirdisches Leben und unbekannte Luftphänomene (UAP)” zu sichten und zu einem späteren Zeitpunkt freizugeben. Dieser Schritt erfolgte laut einer Mitteilung auf Truth Social als Reaktion auf eine “fahrlässige” Aussage von Ex-Präsident Barack Obama in einem Podcast, in der dieser andeutete, “Außerirdische für real” zu halten.
In einer Schnellfragerunde des Podcast-Interviews, das am vergangenen Samstag veröffentlicht wurde, hatte Obama auf die Frage nach außerirdischem Leben geantwortet: “Es gibt sie wirklich, aber ich habe sie noch nie gesehen.” Diese Aussage löste eine unerwartet scharfe Reaktion von Präsident Trump aus. Am Donnerstagnachmittag erklärte er gegenüber Reportern, Obama habe damit fahrlässig geheime Informationen preisgegeben. Kurz darauf folgte die offizielle Verlautbarung auf Truth Social und seitens des Weißen Hauses, in der Trump seine politische Antwort auf die Obama-Aussage konkretisierte:
“Aufgrund des enormen öffentlichen Interesses werde ich den Kriegsminister und andere zuständige Ministerien und Behörden anweisen, mit der Identifizierung und Freigabe von Regierungsakten zu beginnen, die sich auf außerirdisches Leben, unbekannte Luftphänomene (UAP) und unbekannte Flugobjekte (UFOs) sowie alle anderen Informationen beziehen, die mit diesen hochkomplexen, aber äußerst interessanten und wichtigen Themen in Zusammenhang stehen. GOTT SEGNE AMERIKA!”
In den sozialen Medien wurden die Ankündigung und die gesamte Entwicklung umgehend mit Skepsis aufgenommen. Zahlreiche erste Kommentare und Mutmaßungen deuteten sie als koordinierte Ablenkungsaktion des politischen Washington, um von dem anhaltenden öffentlichen Interesse an den Inhalten der Epstein-Akten abzulenken. Neben kritischen und teils beißenden schriftlichen Reaktionen, bei denen Zustimmung kaum zu vernehmen war, kursierten schnell persiflierende Memes und Collagen unter den Nutzern der Plattform X.
Der von Trump kritisierte Barack Obama sah sich daraufhin genötigt, seine ursprüngliche Podcast-Aussage zu relativieren. Laut US-Medien erklärte er, seine Äußerung sei rein im Kontext der “Schnellrunde” zu verstehen und nicht als offizielle Enthüllung. Er halte zwar statistisch gesehen die Existenz von Leben im All für wahrscheinlich, habe aber während seiner Amtszeit als Präsident “keine Beweise” dafür gesehen.
Bereits im Podcast selbst hatte Obama zu Protokoll gegeben:
“Sie werden nicht in Area 51 festgehalten. Es gibt keine unterirdische Anlage, es sei denn, es gibt diese riesige Verschwörung und sie haben sie vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten versteckt.”
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