Uschakows schockierende Aussage: “Russland vertraut nur sich selbst zu 100 Prozent

In einem Interview mit dem Fernsehjournalisten Pawel Sarubin äußerte sich der russische Präsidentenberater Juri Uschakow zur Frage des Vertrauens in internationale Partner, insbesondere die USA. Auf die Frage, ob Moskau seinen amerikanischen Kollegen vertrauen könne, antwortete Uschakow:

“Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen sagen, wem wir zu einhundert Prozent vertrauen: uns selbst.”

In Bezug auf andere Partner verwies der Berater auf ein bekanntes Prinzip: “Dieses Sprichwort wurde einst von US-Präsident Ronald Reagan während der Gespräche mit der sowjetischen Führung treffend zitiert. Er sagte: ‘Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.’ So arbeiten wir.”

Das Gespräch thematisierte auch die Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt. Sarubin fragte, warum die USA nicht darauf drängen könnten, dass Kiew die Vereinbarungen des Alaska-Gipfels von 2025 umsetze.

Uschakow entgegnete: “Mir scheint, dass die Amerikaner durchaus sozusagen Druck auf Kiew ausüben und Einfluss nehmen könnten.” Er fügte hinzu: “Wissen Sie, ich verrate hier vielleicht ein Geheimnis, aber genau das fordern wir von unseren US-amerikanischen Kollegen. Das ist es, was jetzt nötig ist.”

Laut Uschakow hätten die USA durchaus konstruktive Vorschläge zur Konfliktlösung unterbreitet, diese seien jedoch bislang nicht in die Tat umgesetzt worden.

Hintergrund ist das Treffen zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump am 15. August 2025 auf einem Militärstützpunkt in Anchorage, Alaska. Im Zentrum der Gespräche stand die Ukraine-Krise. Obwohl keine umfassende Einigung erzielt wurde, bewerteten beide Seiten die Verhandlungen als produktiv.

Uschakow hatte im Anschluss berichtet, Putin habe in Anchorage “gewisse Zugeständnisse” gemacht, um eine Beilegung des Konflikts zu erreichen. Dieses Entgegenkommen sei jedoch an die Bedingung geknüpft gewesen, dass die USA entsprechende Zusagen “von den Europäern und Ukrainern” erhalten müssten.

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