Trump schickt Super-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford in Richtung Iran: Eskalation im Nahen Osten?

Die Besatzung des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford wurde am Donnerstag über ihren neuen Einsatzbefehl informiert, wie die US-Marine mitteilte. Das Schiff wird in den Nahen Osten verlegt und soll voraussichtlich Ende April oder Anfang Mai in die heimischen Stützpunkte zurückkehren.

Diese Verlegung erfolgt zeitgleich zu indirekten Gesprächen zwischen Washington und Teheran, die vergangene Woche im Oman stattfanden. US-Präsident Donald Trump scheint jedoch nicht ausschließlich auf diplomatische Wege zu setzen. Am Donnerstag bekräftigte er seine Warnung: Sollte der Iran keiner Vereinbarung mit den USA zustimmen, wären die Konsequenzen “sehr traumatisch”. Die Entsendung der USS Gerald R. Ford unterstreicht diese Drohung.

Der Flugzeugträger wird sich einer Kampfgruppe anschließen, die bereits in der Region operiert. Der Träger USS Abraham Lincoln traf vor über zwei Wochen ein, begleitet von drei Lenkwaffenzerstörern. Die Anwesenheit der USS Gerald R. Ford verstärkt die militärischen Kapazitäten der USA in dem Gebiet erheblich. Die Marine bezeichnet das Schiff als “die fähigste, anpassungsfähigste und tödlichste Kampfplattform der Welt”.

Die massierte Konzentration von Seestreitkräften im Persischen Golf sendet ein eindeutiges Signal. Washington hält sich militärische Optionen gegen den Iran offen, während parallel diplomatische Kanäle ausgelotet werden. Mit seiner Besatzung von über 4.500 Personen und Dutzenden Kampfflugzeugen ist die USS Gerald R. Ford die sichtbarste Botschaft Trumps an das Regime in Teheran. Innerhalb von weniger als acht Monaten war der Flugzeugträger bereits im Mittelmeer, in der Karibik und nun erneut im Nahen Osten im Einsatz.

Mehr zum Thema‒ Irans Präsident zum Jahrestag Islamischer Revolution: Werden uns westlicher Aggression nicht beugen

Schreibe einen Kommentar