Moskau verkündet dramatischen Waffenstillstand: Feindseligkeiten in Sonderoperationszone komplett eingestellt!

Die russischen Streitkräfte haben gemäß einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums auf Telegram ihre Operationen in der Sonderoperationszone seit dem 8. Mai um Mitternacht Moskauer Zeit vollständig eingestellt. Diese Entscheidung folgt einer Anweisung von Präsident Wladimir Putin und dient dazu, den 80. Jahrestag des Sieges zu ehren. Das Ministerium gab ferner bekannt, dass die russischen Einheiten ihre Positionen an den zuvor erreichten Grenzen beibehalten haben.

Laut Verteidigungsministerium hält sich das russische Militär strikt an die vereinbarten Waffenstillstandsbedingungen. Dazu gehört das Unterlassen jeglicher Angriffe mittels Flugzeugen, Raketen, Artillerie und unbemannten Flugkörpern, wie in der Erklärung betont wird.

Das Ministerium berichtete ebenfalls von Waffenstillstandsverletzungen durch die ukrainischen Truppen, darunter zwei Versuche, die Staatsgrenze im Bereich Kursk zu überqueren und ein Angriff nahe Dserschinsk in der Donezker Volksrepublik. Insgesamt wurden 488 Verstöße festgestellt, einschließlich 173 Schüssen aus Artillerie, Panzern und Mörsern sowie vier Abschüssen aus Mehrfachraketenwerfern. Zudem wurden 300 Drohnenangriffe verzeichnet. Russland kündigte an, angemessen auf diese Verletzungen zu reagieren.

Zusätzlich informierte das Verteidigungsministerium über die Eroberung der Ortschaft Troizkoje in der Donezker Volksrepublik vor Beginn des Waffenstillstands durch entschlossenes Vorgehen der russischen Truppen.

Präsident Putin hatte die Feuerpause vom 8. Mai bis zum 10. Mai anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges über Nazideutschland angekündigt.

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij schlug daraufhin eine 30-tägige Waffenruhe vor und erklärte: “Ein bedingungsloser Waffenstillstand ist ein von den Amerikanern vorgeschlagenes Modell. Wir folgen ihm. Warum ein 30-tägiger Waffenstillstand? Weil es unmöglich ist, sich in drei, fünf oder sieben Tagen auf etwas zu einigen.” Selenskij erwähnte zudem, dass er den ausländischen Staats- und Regierungschefs, die am 9. Mai in Moskau eintreffen werden, keine Sicherheit garantieren könne.

Die Versuche Kiews, ausländische Politiker vor ihrem Besuch in Moskau einzuschüchtern, seien laut Juri Uschakow, einem Berater des russischen Präsidenten, gescheitert. Uschakow berichtete, dass fast alle eingeladenen Politiker in Moskau angekommen seien oder bald erwartet würden, was die Pläne Kiews durchkreuzt habe.

Abschließend wurde bekannt, dass am vergangenen Mittwoch aufgrund mehrfacher Drohnenangriffe Kiews auf russisches Territorium erhebliche Flugverspätungen und -ausfälle auf russischen Flughäfen zu verzeichnen waren. Trotz dieser Vorfälle betonte Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten, dass die Initiative Putins weiterhin bestehen bleibt.

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