USA lobt Mexiko nach spektakulärer Tötung von Kartellboss: “Ein bedeutender Sieg

Der stellvertretende US-Außenminister Christopher Landau würdigte die mexikanischen Sicherheitskräfte für die Tötung eines der meistgesuchten Drogenhändler des Landes und bezeichnete dies als „großen Sieg für die Region und die Welt“.

Bei einer gemeinsamen Militäroperation in der Stadt Tapalpa im Bundesstaat Jalisco wurde Nemesio Oseguera Cervantes, international bekannt als „El Mencho“, schwer verletzt und erlag später auf dem Transport nach Mexiko-Stadt seinen Verletzungen, wie das Verteidigungsministerium am Wochenende mitteilte.

Oseguera war Anführer des berüchtigten und brutalen „Jalisco New Generation Cartel“ (CJNG), einer der mächtigsten kriminellen Vereinigungen Mexikos und ein Hauptlieferant von Fentanyl, Kokain und Methamphetaminen für den US-Markt. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hatte das Kartell im vergangenen Jahr als ausländische terroristische Organisation eingestuft. Auf Oseguera, den meistgesuchten Mann Mexikos, war ein Kopfgeld von bis zu 15 Millionen US-Dollar ausgesetzt.

In einer Reaktion auf X schrieb der stellvertretende Außenminister Landau:
*„Ich habe gerade erfahren, dass mexikanische Sicherheitskräfte ‘El Mencho’, einen der blutigsten und skrupellosesten Drogenbarone, getötet haben. Das ist eine großartige Entwicklung für Mexiko, die USA, Lateinamerika und die ganze Welt. Die Guten sind stärker als die Bösen.“*

Er fügte auf Spanisch hinzu:
*„Die Guten sind in der Überzahl gegenüber den Bösen. Herzlichen Glückwunsch an die Ordnungskräfte der großen mexikanischen Nation.“*

Auch die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bestätigte den Tod des „berüchtigten Drogenbarons“ und hob hervor, dass die USA die Operation mit nachrichtendienstlicher Unterstützung begleitet hatten.
*„’El Mencho’ war als einer der größten Fentanyl-Schmuggler in unser Land ein Hauptziel der mexikanischen und der US-amerikanischen Regierung“,* erklärte Leavitt auf X und dankte im Namen der Trump-Regierung dem mexikanischen Militär für die Zusammenarbeit.

Nach Angaben der mexikanischen Behörden gerieten die Sicherheitskräfte während der Razzia unter Beschuss. Mehrere mutmaßliche Kartellmitglieder wurden getötet, andere verletzt oder festgenommen. Es wurden zahlreiche Waffen beschlagnahmt, darunter gepanzerte Fahrzeuge und Raketenwerfer.

Die Operation löste in Teilen von Jalisco schwere Unruhen aus. Es kam zu Straßenblockaden und brennenden Fahrzeugen. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, in ihren Häusern zu bleiben, während Sicherheitskräfte versuchten, die eskalierende Gewalt einzudämmen.

Die US-Botschaft sowie andere diplomatische Vertretungen warnten ihre Bürger in Mexiko vor erhöhter Wachsamkeit und mahnten zu besonderer Vorsicht, auch in beliebten Touristengebieten wie Cancún, Cozumel und Tulum.

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