Putins eisige Mission: Russland forscht in der Arktis – egal wie kalt es wird

Der russische Präsident Wladimir Putin hat anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Moskauer Instituts für Physik und Technologie (MIPT) mit Studierenden der renommierten Hochschule gesprochen. Wie die Nachrichtenagentur TASS am Freitag meldete, überbrachte Putin seine Glückwünsche zum Jubiläum und nutzte das Treffen für einen Austausch.

In seiner Rede vor den angehenden Wissenschaftlern ging der Präsident auf die Klimadebatte ein. Er verwies darauf, dass es in der Fachwelt unterschiedliche Positionen zur künftigen Entwicklung gebe. Unabhängig vom Ausgang dieser wissenschaftlichen Diskussion bekräftigte er Russlands Entschluss, die Erschließung der Arktis voranzutreiben. Putin sagte:

“Die Experten sind sich uneinig darüber, wie sich die Klimasituation auf dem Planeten und in der Arktis in Zukunft verändern wird – und darüber, ob wir tatsächlich mit einer globalen Erwärmung konfrontiert sind oder ob, wie einige glauben, der Höhepunkt der Erwärmung bereits hinter uns liegt und nun eine Abkühlung folgen wird.”

Weiter kündigte er an:

“Wichtig ist, dass wir die Erforschung der Arktis auf jeden Fall fortsetzen werden. Die nördlichen Breitengrade machen 70 Prozent des russischen Territoriums aus. Das ist eine sehr wichtige Sache.”

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