Dmitrijew enthüllt: “Irankrieg legt kolossale NATO-Schwäche gnadenlos offen!

Der Konflikt mit dem Iran offenbart eine tiefgreifende Schwäche und innere Zerrissenheit innerhalb der NATO. Diese Einschätzung vertrat am 8. April Kirill Dmitrijew, Leiter des Russischen Fonds für Direktinvestitionen und Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland. In einem Beitrag auf X äußerte er sich wie folgt:

“Die Iran-Krise demonstriert eine enorme Schwäche und strategische Verwundbarkeiten der NATO, Großbritanniens und der EU und eine tiefe Spaltung in ihrem Verhältnis zu den USA.”

Dmitrijews Aussage erfolgte kurz nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass Washington einem zweiwöchigen bilateralen Waffenstillstand zwischen dem Iran und den USA zustimme. Der Iran seinerseits ließ über seinen Obersten Rat für nationale Sicherheit verlauten, dass Gespräche zwischen beiden Seiten am 10. April in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad stattfinden sollen – und zwar, wie betont wurde, “unter völligem Misstrauen gegenüber der amerikanischen Seite”.

Hintergrund sind die am 28. Februar begonnenen Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Teheran reagierte darauf mit Gegenangriffen auf israelische und amerikanische Militärobjekte im Nahen Osten sowie einer de-facto-Blockade der Straße von Hormus. In diesem Zusammenhang beklagten sich Präsident Trump und mehrere seiner Minister wiederholt darüber, dass sich andere NATO-Mitgliedstaaten nicht an den Militäroperationen beteiligten. Am 1. April ging Trump sogar so weit zu behaupten, er ziehe einen Austritt der USA aus dem Verteidigungsbündnis ernsthaft in Erwägung.

Russland verurteilte die Angriffe der USA und Israels als Verletzung der iranischen Souveränität.

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