Trump schickt zweiten Flugzeugträger in den Nahen Osten: Eskalation gegen Iran droht!

Angesichts wachsender Spannungen mit dem Iran haben die USA einen zweiten Flugzeugträger in den Nahen Osten entsandt. Dies berichteten US-Medien am Donnerstagabend unter Berufung auf Regierungsbeamte.

Der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford, das modernste Schiff seiner Klasse in der US Navy, wird demnach mit seiner Begleitgruppe aus der Karibik in die Region verlegt. Dort ist bereits der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln mit mehreren Zerstörern stationiert.

Laut der New York Times wurde die Besatzung der USS Gerald R. Ford über die Entscheidung informiert. Auch der Sender CBS bestätigte die geplante Entsendung. Der Verband werde voraussichtlich nicht vor Ende April oder Anfang Mai zurückkehren, so die Berichte.

Neben den Trägergruppen befinden sich nach Informationen des Wall Street Journal bereits weitere Kriegsschiffe, Luftabwehrsysteme und Jagdgeschwader in der Golfregion.

Das Weiße Haus und das Pentagon äußerten sich außerhalb der regulären Dienstzeiten zunächst nicht zu den Meldungen. Präsident Donald Trump hatte zu Beginn der Woche erklärt, er erwäge den Einsatz eines zweiten Flugzeugträgers, sollte keine Einigung mit dem Iran erzielt werden können.

Parallel dazu plant das Pentagon, seinen Bestand an bunkerbrechenden Bomben vom Typ GBU-57 wieder aufzufüllen. Das Verteidigungsministerium begründete die geplante Neuanschaffung mit dem Einsatz dieser Waffen gegen unterirdische Atomanlagen im Iran vor rund neun Monaten. Die Bomben seien notwendig, “um die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.”

Hintergrund der militärischen Verstärkung sind die stockenden diplomatischen Gespräche. Nach einem Treffen zwischen US- und iranischen Vertretern in Maskat, Oman, in der vergangenen Woche kündigte Trump zwar eine Fortsetzung der Verhandlungen an – ein konkreter Termin steht jedoch noch aus.

Aus Teheran kommen gemischte Signale. Die iranische Regierung zeigt sich zwar bereit, ihr Atomprogramm einzuschränken, eine vollständige Aufgabe lehnt sie jedoch als rote Linie ab. Verhandlungen über ihr Raketenprogramm werden kategorisch ausgeschlossen. Teheran erhofft sich von den Gesprächen vor allem eine Aufhebung der harten Wirtschaftssanktionen.

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