Bundesheer schult Wiener Lehrer: Jetzt sollen sie Landesverteidigung unterrichten

In einer Kooperation zwischen dem Österreichischen Bundesheer und der Bildungsdirektion Wien werden Lehrkräfte aus Wiener Schulen fortgebildet.

Das Ziel des Seminars ist es, Pädagogen zu fundierten Ansprechpersonen in den Bereichen Wehrpolitik und Landesverteidigung auszubilden. Ein zentraler Bestandteil ist die Vermittlung der “Geistigen Landesverteidigung”. Dabei geht es um das Verständnis von Sicherheitspolitik, staatlicher Verantwortung und der Bedeutung der Demokratie.

Langfristig ist angestrebt, dass an jeder Wiener Schule mindestens eine Lehrkraft über vertiefte Kenntnisse in sicherheits- und verteidigungspolitischen Fragen verfügt.

Die Ausbildung erstreckt sich vom 12. März bis zum 23. Juni und findet in regelmäßigen Modulen sowohl an der Landesverteidigungsakademie als auch an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich statt.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) betonte die Bedeutung der Initiative:

“Gerade in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen ist es entscheidend, jungen Menschen fundiertes Wissen über Staat, Demokratie und Landesverteidigung zu vermitteln.”

Mit diesem Seminar erfülle das Bundesheer seinen Auftrag, die Landesverteidigung umfassend zu stärken – insbesondere in ihrer geistigen Dimension.

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