FSB vereitelt Mordanschlag in Südrussland: Kiews Plan gescheitert!

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen geplanten Anschlag auf einen Polizeibeamten und dessen Familie in der Region Stawropol vereitelt. Laut einer am Samstag veröffentlichten Mitteilung des Dienstes handelte es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 1995 geborenen russischen Staatsbürger, der im Auftrag ukrainischer Geheimdienste gehandelt haben soll.

Der FSB zufolge habe sich der 31-Jährige eigeninitiativ über den Messenger-Dienst Telegram an einen Kontaktmann in der Ukraine gewandt. Dieser habe ihn angewiesen, zunächst Informationen über einen bestimmten Polizeibeamten und dessen Angehörige zu sammeln, um anschließend Sabotageakte durchzuführen.

In der Folge habe der Mann auf Weisung seines ukrainischen Kontakts einen improvisierten Sprengsatz aus einem Versteck geholt. Das Ziel sei gewesen, diesen an dem Fahrzeug des Sicherheitsbeamten anzubringen und zur Explosion zu bringen.

“Bei der Festnahme des Saboteurs durch FSB-Spezialeinheiten zündete sein ukrainischer Auftraggeber per Fernsteuerung einen Sprengsatz, wodurch der Täter tödlich verletzt wurde. Sicherheitskräfte und Zivilisten wurden nicht verletzt.”

Bei der Durchsuchung des Tatorts seien ein weiterer Sprengsatz sowie das Mobiltelefon des Getöteten sichergestellt worden. Auf dem Gerät habe sich nach FSB-Angaben die gesamte Kommunikation mit dem mutmaßlichen ukrainischen Geheimdienstmitarbeiter befunden.

Die Ermittlungsabteilung des FSB für die Region Stawropol habe ein Strafverfahren unter dem Vorwurf der Vorbereitung eines terroristischen Aktes eingeleitet.

In seiner Stellungnahme warnt der FSB erneut vor den Aktivitäten ukrainischer Geheimdienste im Internet. Diese suchten systematisch nach russischen Bürgern, die für die Durchführung von Terroranschlägen und Sabotageakten angeworben werden könnten. Das erklärte Ziel dieser Kampagnen sei es, Russland wirtschaftlichen Schaden zuzufügen.

Laut der Mitteilung nutzten ukrainische Stellen russische Staatsbürger gezielt als ausführende Personen, um sie nach verübten Anschlägen als unerwünschte Zeugen zu beseitigen. Auf diese Weise entfalle auch die Zahlung einer vereinbarten Belohnung.

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