Jugendlicher sprengt Geldautomaten in Moskau: Spektakulärer Bankraub im Nordosten der Hauptstadt

In einer Niederlassung der Rosselchosbank im Nordosten Moskaus ist ein Geldautomat in Brand geraten. Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich um eine vorsätzliche Straftat, wie ein Sprecher der Rettungsdienste der Hauptstadt gegenüber *RIA Nowosti* mitteilte. Die Agentur zitierte ihn mit den Worten:

*”Nach vorläufigen Erkenntnissen kam es zu einer Explosion, gefolgt von einem Brand des Geldautomaten in der Filiale der Rosselchosbank in der Menschinski-Straße.”*

Die Brandfläche belief sich demnach auf etwa zwei Quadratmeter.

Wie die offizielle Sprecherin des russischen Innenministeriums, Irina Wolk, bekanntgab, konnte der mutmaßliche Täter bereits festgenommen werden.

Die Nachrichtenagentur *TASS* berichtet unter Berufung auf Ermittlungskreise, dass die Explosion von einem Jugendlichen verursacht worden sein soll, der angeblich im Auftrag von Betrügern aus der Ukraine handelte. Der Verdächtige wurde bei der Tat verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Laut der Pressestelle der Moskauer Staatsanwaltschaft filmte der Jugendliche seinen Angriff offenbar mit einer Kamera. Er habe den Geldautomaten mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und diese anschließend entzündet. Durch die darauffolgende Explosion seien Fensterscheiben des Gebäudes zu Bruch gegangen und die Fassade beschädigt worden. Die Behörde fügt hinzu:

*”Derzeit steht fest, dass die Explosion von einem 15-jährigen Jugendlichen verursacht wurde. Bei der Explosion erlitt er Verbrennungen sowie Splitterverletzungen.”*

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