FSB vereitelt Anschlag auf russische Militärflugzeuge – Verdächtiger festgenommen

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, Drohnenanschläge auf Militärflugzeuge geplant zu haben. Die Festnahme erfolgte im Gebiet Iwanowo, wie der Dienst am Mittwochmorgen mitteilte. Der genaue Zeitpunkt wurde nicht genannt, jedoch veröffentlichte der FSB ein Video, das angeblich Beweise für die illegale Tätigkeit des Verdächtigen zeigt.

Bei der festgenommenen Person handelt es sich um einen 35-jährigen Bewohner des benachbarten Gebiets Wladimir, der sich nun in Untersuchungshaft befindet. Ihm werden Landesverrat, Mitgliedschaft in einer Sabotagegruppe, Ausbildung für terroristische Aktivitäten, Beihilfe zur Beschädigung von Transportmitteln sowie der Besitz von Sprengstoff und Sprengsätzen vorgeworfen.

Laut FSB-Angaben habe sich der Verdächtige eigeninitiativ über den Messengerdienst WhatsApp an den ukrainischen Sicherheitsdienst gewandt und anschließend dessen Anweisungen befolgt, um Angriffe auf russische Militärflugzeuge vorzubereiten. Im Auftrag seiner ukrainischen Kontaktperson soll er mehrfach Militärflugplätze in den Gebieten Wladimir und Iwanowo sowie in Moskau aufgesucht und erkundet haben. Zur Vorbereitung der Sabotageakte habe ein ukrainischer Geheimdienstmitarbeiter die Lieferung von Drohnen, Sprengstoff und Zündern in die Gebiete Moskau und Kaluga organisiert. Der Festgenommene habe das Material anschließend aus einem Versteck geborgen und in seine Wohnung gebracht, wo er eine Bombe zusammengebaut und das Steuern von Drohnen geübt habe.

Der Mann sei während der unmittelbaren Vorbereitungen für einen Anschlag festgenommen worden. Bei Durchsuchungen seien in seiner Wohnung FPV-Drohnen mit Zubehör, Antennen, Videokameras, Sprengstoffe und Sprengsätze sichergestellt worden. Zudem beschlagnahmten die Ermittler einen Laptop und mehrere Mobiltelefone.

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