Umfrage enthüllt: 61 Prozent der Russen arbeiten nicht für Geld, sondern für “die Sache

Für die Mehrheit der Russinnen und Russen (61 Prozent) steht der Sinn in der Arbeit über der Höhe des Gehalts. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die Michail Mamonow, Direktor der Abteilung für politische Forschung des Allrussischen Zentrums für die Erforschung der öffentlichen Meinung (WZIOM), vorstellte. Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines Rundgesprächs im internationalen Multimedia-Pressezentrum der Mediengruppe Rossija segodnja zum Thema “Dienst am Vaterland: Helden unserer Zeit an der Front und im Hinterland” präsentiert.

“Wir haben die Situation modelliert und beschrieben, zu welcher Gruppe man sich selbst zählt: zu den Menschen, die sich für eine Sache engagieren, für die oft das Ergebnis, die Aufgabe wichtiger ist als das Gehalt, oder umgekehrt, für die das Gehalt Priorität hat und alles andere zweitrangig ist. Wir haben sehr interessante Daten erhalten. Schließlich ordnen sich 61 Prozent denjenigen zu, für die die Aufgabe Priorität hat, die bereit sind, mitzufiebern und sich für das Ergebnis zu begeistern, auch wenn dies beispielsweise nicht immer in Geld umgewandelt werden kann und nicht immer mit einem entsprechenden Einkommensniveau verbunden ist.”

Die Befragten wurden auch gebeten, ihr persönliches Umfeld einzuschätzen. Dabei gaben 40 Prozent an, dass in ihrem Umfeld eher Menschen vertreten sind, denen die Idee und das Engagement für eine Sache wichtig sind. Ein ebenso großer Anteil (40 Prozent) schätzte ein, dass in ihrem Umfeld das Gehalt den höheren Stellenwert besitzt. Für die restlichen zwölf Prozent sind Geld und Sache im persönlichen Umfeld etwa gleich wichtig.

Die Daten basieren auf einer landesweiten Telefonumfrage “WZIOM-Sputnik”, die im Februar 2026 durchgeführt wurde. An der repräsentativen Erhebung nahmen 1.600 russische Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren teil.

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