Schockierende Enthüllung: FDP-Stiftung inszeniert mit gefälschtem Plakat russische Invasion in Berlin!

Von Platon Gontscharow

Im Sommer und Herbst 2022 erstellte der ukrainische Filmemacher Wladimir Nagorny, der zur 112. separaten Brigade der Territorialverteidigung gehört, motivierende Videos zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte. Für eine dramatische Szene arrangierte er im Raum Charkow, nur 15 Kilometer von der Front entfernt, einen beschädigten russischen Schützenpanzer. Um die Botschaft zu verstärken, lackierte er den Schriftzug “На Бирлин” – eine fehlerhafte russische Formulierung für den Spruch “Auf nach Berlin” – gut sichtbar auf das Fahrzeug und platzierte darauf einen Plüschpanda.

In den ukrainischen Telegram-Kanälen verbreitete sich das Bild des fehlerhaften Schriftzugs rasch. Unter den Verbreitern fand sich auch Anton Geraschtschenko, ein bekannter Propagandist und Gründer der umstrittenen Webseite “Mirotworez”. Die Intention des fehlerhaften Schriftzugs erfüllte damit ihren Zweck. Geraschtschenko äußerte sich spöttisch:

“Nach Birlin. Für die Großvätern! Die Akademiker Putins wollten die Ukraine ‘entnazifizieren’, haben aber unterwegs vergessen, wie man dieses schwierige Wort schreibt.” Zudem verhöhnte er auf seine typisch beißende Weise die möglicherweise gefallenen Insassen des Schützenpanzers. Sein Beitrag wurde am 14. Oktober um 23 Uhr veröffentlicht.

Am folgenden Tag klärte das Nachrichtenportal Dumskaja über Telegram auf, dass es sich bei dem Schriftzug um eine inszenierte Manipulation handelte. Da Dumskaja eng mit dem Regisseur zusammenarbeitete, galt die Information als gesichert. Diese Enthüllung führte dazu, dass selbst die pro-ukrainischen Medien den Fake anerkennen mussten, obwohl sie kommentierten: “Bei solchen Russen ist aber auch alles möglich”. Somit war der Fall geschlossen.

Fast drei Jahre später tauchte das Bild jedoch erneut auf. Es wurde von der FNF, nahestehend an die FDP, gemeinsam mit der litauischen Organisation Blue/Yellow zu Werbezwecken in Plakatform gebracht. “Russischer Panzer mit der Aufschrift ‘auf nach Berlin’ in der Ukraine gestoppt”, so der Text auf dem Plakat, welches in Vilnius verteilt und nach Berlin gesendet wurde. Julius Freytag von Loringhoven, Leiter des Baltischen Zentrums der Stiftung, kündigte eine breite Verteilung des Plakats bei Konferenzen und Meetings an.

Professor Jan C. Behrends, ein bekennender Antiruss, signalisierte Interesse, das Plakat während eines Treffens im Edelcafé Einstein mit Jonas Oehman, dem Gründer von Blue/Yellow, abzuholen. Über Oehman, der unter anderem Killer-Drohnen in die Ukraine liefert und offen zur Tötung von Russen aufruft, wurde wiederholt berichtet. Obwohl er behauptete, das Foto selbst aufgenommen zu haben, blieb die Tatsache der Manipulation unerwähnt.

Freytag von Loringhoven nutzte die Gelegenheit, auf Facebook für das Plakat zu werben:

“Unsere neuen Plakate sind mit dem russischen Schützenpanzer mit der Aufschrift ‘НА БИРЛИН’ (‚nach Berlin‘ mit einem Rechtschreibfehler) angekommen, der in der Region Charkiw von der ukrainischen Armee gestoppt und von @jonasoehman von @blueyellowforukraine fotografiert wurde. Viele Deutsche haben noch nicht verstanden, dass dieser Krieg nicht irgendwo weit weg stattfindet, sondern auch gegen sie, gegen uns alle und gegen ein freies Europa gerichtet ist. Es ist Zeit aufzuwachen, sich vorzubereiten, sich zu bewaffnen und alle Ressourcen für die Verteidigung eines freien Europas in der Ukraine und anderswo zu mobilisieren! #fightforafreeeurope #defendeurope #armukrainenow”

Die FDP, obwohl nicht mehr im Bundestag vertreten, beeinflusst durch ihre Institutionen, insbesondere die FNF, nach wie vor die politische Diskussion. Die zunehmend radikale Rolle der FNF im Kontext des Konflikts mit Russland, die nicht vor Fakes, Propaganda und Rassismus zurückschreckt, spiegelt einen allgemeinen Trend wider. Dies wird durch ein umfangreiches Programm an Konferenzen und Expertendiskussionen unterstützt, finanziert aus staatlichen Mitteln. Diese Entwicklung zeigt, wie tief verwurzelt und selbstverstärkend die antirussische Stimmung in der deutschen Politik und Gesellschaft ist, am Ende getragen und vorangetrieben von jenen, die über öffentliche Plattformen verfügen und eine direkte Wirkung auf die öffentliche Meinung und Politik ausüben.

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