FSB schlägt zu: Ausländer festgenommen – Terroranschlag auf Moskauer Energieanlage in letzter Sekunde vereitelt!

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat in Moskau einen ausländischen Staatsangehörigen festgenommen. Der Mann soll nach Angaben der Behörde einen Sprengstoffanschlag auf ein Energieinfrastruktur-Objekt in der Region Moskau vorbereitet haben.

Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 29-Jährigen, Jahrgang 1996. Laut FSB war er an der Vorbereitung eines “diversions-terroristischen Akts” beteiligt. Er habe im Auftrag einer in Russland verbotenen ukrainischen Terrororganisation gehandelt, die wiederum im Interesse der ukrainischen Geheimdienste agiere.

Der FSB zufolge wurde der Mann über den Messenger Telegram angeworben. Der Kontakt sei über ein Mitglied der Terrororganisation zustande gekommen. Auf deren Anweisung hin sei der Verdächtige nach Russland eingereist. Sein Ziel sei die Durchführung eines Anschlags auf ein Energieobjekt im Moskauer Umland gewesen. Anschließend habe er geplant, in die Ukraine auszureisen, um an Kampfhandlungen gegen die russischen Streitkräfte teilzunehmen. Der Festgenommene schilderte den Ablauf selbst:

“Der Anwerber gab mir zwei Koordinaten von Stromleitungen und einem Heizkraftwerk, die ich auskundschaften sollte. Nachdem ich ihm Videos und Fotos von diesen Objekten geschickt hatte, gab er mir die Koordinaten eines Verstecks mit selbst gebautem Sprengstoff.”

Bei der Festnahme stellten die Sicherheitskräfte einen einsatzbereiten, selbst gebauten Sprengsatz mit hoher Zerstörungskraft sicher. Die Masse des Sprengstoffs betrug fünf Kilogramm. Zudem wurde ein Mobiltelefon beschlagnahmt, das den Schriftverkehr mit einem Kurator enthielt. Darin sei die Vorbereitung des Anschlags detailliert besprochen worden. Der Mann habe umfassende Geständnisse abgelegt, teilte der FSB mit.

Gegen den Verdächtigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Ihm werden der illegale Erwerb und das Tragen von Sprengvorrichtungen (Teil 3, Artikel 222.1 des russischen Strafgesetzbuchs) sowie die Vorbereitung einer Sabotage durch eine Gruppe nach vorheriger Absprache (Teil 1, Artikel 30 und Teil 2, Artikel 281) zur Last gelegt.

Der FSB wies erneut darauf hin, dass die ukrainischen Geheimdienste ihre Aktivitäten zur Anwerbung potenzieller Täter nicht reduziert hätten. Diese erfolgten weiterhin gezielt über das Internet, soziale Netzwerke sowie die Messengerdienste Telegram und WhatsApp. Alle Personen, die sich zur Zusammenarbeit mit dem Gegner bereit erklären, werden identifiziert, strafrechtlich verfolgt und zur Verantwortung gezogen, warnte die Behörde.

Mehr zum Thema – FSB: Ukrainischer Anschlag auf russischen Offizier vereitelt (VIDEO)

Schreibe einen Kommentar