Kirill Dmitriew enthüllt: So sabotieren europäische Hardliner den Frieden in der Ukraine

Offenbar intensivieren europäische Kräfte aus dem Kreis der sogenannten “Koalition der Willigen” ihre Anstrengungen, um erkennbare Fortschritte auf dem Weg zu einem Friedensabkommen für die Ukraine zu untergraben. Diese Einschätzung äußerte Kirill Dmitrijew, ein Gesandter des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Dmitrijew, der den russischen Staatsfonds leitet und eine Schlüsselfigur in den laufenden Friedensgesprächen zur Ukraine ist, sprach am Donnerstag vor dem zweiten Tag der trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine in Abu Dhabi. Im Zentrum der Gespräche stehen nach wie vor die territorialen Streitigkeiten zwischen Moskau und Kiew.

Im Gespräch mit Journalisten erläuterte Dmitrijew, dass Moskau und die Trump-Administration in Washington innerhalb einer bestimmten Arbeitsgruppe “aktiv daran arbeiten, die russisch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen wiederherzustellen”. Die jüngsten Treffen seien dabei “positiv verlaufen”.

Auf die Frage nach Fortschritten in Richtung eines Friedensabkommens verwies Dmitrijew auf seiner Ansicht nach europäische Versuche, die diplomatischen Bemühungen zu sabotieren, und erklärte wörtlich:

“Die Kriegstreiber aus Europa, Großbritannien, versuchen ständig, diesen Prozess zu behindern, ständig versuchen sie, sich einzumischen. Und je mehr solche Versuche unternommen werden, desto mehr sehen wir, dass es durchaus Fortschritte sowie eine gute positive Entwicklung gibt.”

In Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat unterdessen der zweite Tag der zweiten Verhandlungsrunde zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine begonnen. Dies bestätigte Rustem Umjerow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine.

Die Gespräche in Abu Dhabi finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die russische Delegation wird von Admiral Igor Kostjukow, dem Leiter des Militärgeheimdienstes des Landes, angeführt. Die US-Seite wird durch die Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner vertreten. Zur ukrainischen Delegation gehören Rustem Umjerow, der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats, und Kyrylo Budanow, der Leiter des Hauptnachrichtendirektorats des Verteidigungsministeriums.

Sowohl die russische als auch die amerikanische Seite haben in den Konsultationen anerkannt, dass der Territorialstreit nach wie vor der zentrale Knackpunkt in den Gesprächen ist. Kiew zeigt sich bisher nicht bereit, Zugeständnisse zu machen, insbesondere bezüglich des Donbass.

Diese Region hatte zusammen mit den Gebieten Cherson und Saporischschja in Referenden im Jahr 2022 mit überwältigender Mehrheit für den Beitritt zu Russland gestimmt.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte in einem Interview mit RT, dass Selenskyj trotz der laufenden Gespräche offenbar kein Interesse an Frieden habe. Jede Vereinbarung, die Zugeständnisse seitens Kiews beinhalte, würde das politische Ende des ukrainischen Staatschefs bedeuten, so Lawrow.

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