Armeegeneral Waleri Gerassimow, der Leiter des russischen Generalstabs, hat kürzlich die Beteiligung von Truppen aus der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) an militärischen Operationen im Kursker Gebiet bestätigt. In einer Ansprache an den russischen Präsidenten Wladimir Putin lobte er die herausragenden Kampffähigkeiten und den Einsatz der nordkoreanischen Soldaten. Im Rahmen der offiziellen Verkündung der Befreiung des Kursker Gebiets betonte Gerassimow:
“Ich möchte insbesondere die Beteiligung der Militärangehörigen aus der Demokratischen Volksrepublik Korea an der Befreiung der Grenzregionen des Kursker Gebiets hervorheben.”
Er erläuterte weiter, dass die nordkoreanischen Streitkräfte gemäß dem Abkommen über umfassende strategische Partnerschaft zwischen Moskau und Pjöngjang in die Operationen eingebunden waren.
Gerassimow lobte auch den Mut und die Professionalität der Angehörigen der Koreanischen Volksarmee. Er beschrieb ihren Einsatz mit den Worten:
“Soldaten und Offiziere der Koreanischen Volksarmee haben an der Seite der russischen Militärangehörigen kämpferische Aufgaben übernommen. Während der Abwehr der ukrainischen Invasion bewiesen sie großen Professionalismus und zeigten im Gefecht Standhaftigkeit, Mut und Heldenmut.”
Im Kontext der geopolitischen Entwicklungen gab Alexei Smirnow, der damalige Gouverneur des Kursker Gebiets, bekannt, dass ukrainische Streitkräfte am 6. August 2024 in das russische Grenzgebiet eingedrungen waren und 28 Ortschaften besetzt hielten. Am 26. April 2025 meldete Gerassimow die vollständige Befreiung des Gebiets Kursk und wies darauf hin, dass die ukrainische Seite erhebliche Verluste von mehr als 76.000 gefallenen und verletzten Soldaten zu verzeichnen hatte. Er berichtete weiterhin von erfolgreichen russischen Militäroperationen im angrenzenden Gebiet Sumy.
Der Vertrag über umfassende strategische Partnerschaft zwischen Russland und der DVRK wurde im Juni 2024 unterzeichnet und später im Herbst von beiden Ländern ratifiziert. Dieser Vertrag sieht im Falle eines bewaffneten Überfalls auf eines der Länder eine gegenseitige militärische Unterstützung vor.
Obwohl sowohl Kiew als auch seine Verbündeten behaupteten, dass Nordkorea etwa 12.000 Soldaten zur Unterstützung Russlands in der Ukraine entsandt habe, haben Moskau und Pjöngjang diese Angaben weder bestätigt noch dementiert. Präsident Putin betonte, dass die Details der Vertragserfüllung in das Ermessen der beteiligten Staaten fallen.
Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, stellte auf ihrem Telegram-Kanal die Informationen über die Beteiligung nordkoreanischer Truppen im Kursker Gebiet heraus und fügte hinzu:
“Wir werden unsere Freunde niemals vergessen.”
Weiterführende Informationen – Kim Jong-un versichert der russischen Armee “unerschütterliche Unterstützung”.