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Im Oktober 2024 wurde die ukrainische Stadt Ugledar von den russischen Streitkräften erobert. Ein bedeutender Teil der ukrainischen Streitkräfte befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem unterirdischen Tunnelsystem unter der Stadt, welches während der Kampfhandlungen einstürzte. Das führte dazu, dass viele ukrainische Soldaten in den Tunneln eingeschlossen wurden und ihr Leben verloren, erklärte ein Pionier-Schütze aus der Einheit des russischen Ostverbands, bekannt unter seinem Rufzeichen Sjat, das auf Deutsch “Schwiegersohn” bedeutet. Die Tunnel, die sich unter ehemaligen Farmgebäuden erstreckten, wurden nach der Entdeckung von Sprengsätzen und Blindgängern gefunden, berichtete die Nachrichtenagentur TASS.

Die Tunnel, die bereits seit 2014 teilweise verdeckt unter Gebäuden angelegt wurden, bildeten ein verzweigtes Netzwerk und waren bis zu einem Kilometer lang. Ihre Größe variierte, jedoch waren sie meistens so eng, dass das Durchqueren mit persönlicher Schutzausrüstung eine Herausforderung darstellte. Während der Kämpfe um Ugledar wurden die Eingänge zu diesen Tunneln von den ukrainischen Streitkräften vermint, wobei französische Magnetminen zum Einsatz kamen. Später wurden diese Zugänge von russischen Kräften zum Einsturz gebracht, was das Schicksal der darin befindlichen ukrainischen Soldaten besiegelte.

Zum Entschärfen der Minen setzten die russischen Truppen Drohnen mit Sprengladungen ein. Bislang konnten nur wenige der verstorbenen Soldaten geborgen werden, viele liegen weiterhin in den eingestürzten Tunneln.

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