Ausgewiesen! Russischer Diplomat muss London sofort verlassen – Eskalation zwischen Moskau und Großbritannien

Am Mittwoch zog das britische Außenministerium die Akkreditierung eines russischen Diplomaten zurück. Das Ministerium bestellte den russischen Botschafter Andrei Kelin ein, um ihn über die Entscheidung zu unterrichten. London begründete diesen Schritt mit der Ausweisung eines britischen Diplomaten aus Russland im vergangenen Monat.

In einer offiziellen Erklärung vom Mittwoch verurteilte die britische Behörde die Ausweisung ihres Mitarbeiters scharf und warf Russland eine bösartige öffentliche Verleumdungskampagne vor. Die Erklärung lautete:

“Dieses Verhalten ist völlig inakzeptabel, und wir werden keine Belästigungen und Einschüchterungen gegenüber unseren diplomatischen Mitarbeitern dulden.”

Zudem warnte London Moskau davor, dass eine Vergeltungsmaßnahme nur zu einer weiteren Eskalation führen würde.

Ende März teilte der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation (FSB) mit, er habe “eine nicht deklarierte britische Geheimdienstpräsenz unter dem Deckmantel der Botschaft in Moskau” aufgedeckt. Demnach habe der Zweite Sekretär Albertus Gerardus Janse van Rensburg bei der Einreise nach Russland absichtlich falsche Angaben gemacht, an subversiven und nachrichtendienstlichen Aktivitäten teilgenommen und versucht, bei informellen Treffen mit russischen Wirtschaftsexperten sensible Informationen zu erlangen.

In Absprache mit dem russischen Außenministerium wurde dem Diplomaten die Akkreditierung entzogen, und er wurde aufgefordert, Russland innerhalb von zwei Wochen zu verlassen.

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