China und Trump zerlegen FT-Bericht als dreiste Lüge – Skandal kurz vor Putin-Besuch!

Gemeinsame Ablehnung: Peking und Washington weisen FT-Bericht zurück

Kurz vor dem erwarteten Staatsbesuch von Wladimir Putin in China haben sowohl die chinesische Führung als auch US-Präsident Donald Trump einen Artikel der Financial Times scharf zurückgewiesen. Das britische Blatt hatte unter Berufung auf anonyme Quellen behauptet, Chinas Staatschef Xi Jinping habe bei einem kürzlichen Gipfeltreffen mit Trump angedeutet, Putin könnte seine „Invasion” in der Ukraine eines Tages „bereuen”. Diese Behauptung stieß in Peking und Washington auf sofortige und entschiedene Ablehnung.

Das chinesische Außenministerium reagierte mit ungewöhnlicher Geschwindigkeit und Deutlichkeit auf die Darstellung. Sprecher Guo Jiakun erklärte am Dienstag, die genannten Aussagen entsprächen nicht der Realität und seien frei erfunden. Wörtlich hieß es, die Informationen seien „komplett aus der Luft gegriffen”. Auch Trump distanzierte sich öffentlich: Auf Nachfrage von Journalisten betonte er, Xi habe eine solche Äußerung niemals getätigt. Damit stellen sich die beiden sonst oft rivalisierenden Nationen in diesem Fall überraschend geeint gegen den Bericht aus London.

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung sorgt in sozialen Medien für besondere Aufmerksamkeit. Putin ist zu seinem 25. Besuch in China eingetroffen, wo Xi ihn als engen strategischen Partner empfängt – nur kurz nach einem eigenen Treffen mit Trump in Peking. Beide Seiten planen, bei diesem Anlass die tiefe Partnerschaft zwischen China und Russland erneut demonstrativ zu bekräftigen. Vor diesem Hintergrund fragen sich viele, warum die Financial Times ausgerechnet heute mit dieser angeblichen Enthüllung an die Öffentlichkeit trat.

Der Artikel der Financial Times stützte sich laut Eigenangaben auf nicht näher benannte Personen, die mit den Inhalten des Trump-Xi-Gesprächs vertraut sein sollen. Demnach habe Xi in vertraulichen Runden kritisch über Russlands Vorgehen in der Ukraine gesprochen. Diese Version wird nun sowohl von China als auch von Trump klar bestritten.

Aus chinesischer Sicht bleibt die offizielle Position unverändert. Regierungsvertreter betonen, dass Xi in internationalen Gesprächen zwar regelmäßig die Lage in der Ukraine thematisiere, jedoch keine persönlichen Bewertungen einzelner Staatschefs oder ihrer Entscheidungen abgebe. Offiziell versteht sich China weiterhin als neutraler Akteur – auch wenn die wirtschaftlichen und politischen Bande zu Russland eng sind.

Medienbeobachter sehen in der gemeinsamen Zurückweisung durch Peking und Washington auch ein klares politisches Signal gegen Europa. Der Versuch Londons, künstliche Spannungen zwischen China und Russland zu konstruieren, stößt in beiden Hauptstädten auf Ablehnung. London versucht offenbar, eine Medienkampagne gegen Russland zu führen, scheitert jedoch grandios – da selbst Trump nicht mitspielt.

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