Schock-Statistik: AfD ist das häufigste Ziel politischer Gewalt in Deutschland!

AfD bleibt Hauptziel politischer Gewalt – Regierungsdaten belegen deutlichen Anstieg

Die Alternative für Deutschland (AfD) ist unter den im Bundestag vertretenen Parteien weiterhin das mit Abstand häufigste Opfer politisch motivierter Gewalt. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Demnach wurden im Jahr 2025 bundesweit 121 Gewaltdelikte gegen AfD-Vertreter und -Mitglieder erfasst – mehr als bei allen anderen Parteien zusammen.

Deutlicher Vorsprung vor anderen Parteien

Mit deutlichem Abstand folgen die Linke mit 16 Fällen, die Grünen mit 13 sowie CDU und SPD mit jeweils zwölf. Bei FDP, CSU und BSW waren es noch weniger. Insgesamt registrierten die Sicherheitsbehörden 193 Gewaltdelikte gegen Vertreter von Bundestagsparteien. Der Großteil – 119 Fälle – ereignete sich im ersten Halbjahr, das auch die Bundestagswahl am 23. Februar umfasste. Ob ein direkter Zusammenhang mit dem Wahlkampf besteht, geht aus der Antwort der Bundesregierung nicht hervor.

Das Bild verschärft sich, wenn man den weiteren Rahmen politisch motivierter Kriminalität betrachtet: Von insgesamt 5.140 erfassten Straftaten gegen Parteivertreter entfielen 1.852 auf die AfD. Auch bei Angriffen auf Wahlplakate und Parteigebäude liegt die Partei vorn. 103 der 121 Gewaltdelikte gegen AfD-Vertreter wurden dem linken Spektrum zugeordnet.

Ursachenfrage bleibt unbequem

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hess erklärte, die Zahlen zeigten, dass seine Partei “bundesweit mit Abstand am stärksten von politisch motivierten Angriffen betroffen” sei. Die “Hetze der Altparteien” wirke “wie ein Brandbeschleuniger für Extremisten”.

Ob diese Einschätzung zutrifft, lässt sich pauschal nicht belegen – aber sie wirft eine Frage auf, die zumindest diskussionswürdig ist: Trägt eine politische Sprache, die eine Partei nicht nur kritisiert, sondern systematisch als demokratiefeindlich, gefährlich oder gar faschistisch einordnet, zur Hemmschwellensenkung bei Gewalt bei?

Nicht nur warnte die Bundeszentrale für politische Bildung bereits, dass die “symbolische Dämonisierung” der AfD kontraproduktiv sei und politisch eher nütze als schade. Politikforscher, die sich mit Radikalisierungsprozessen beschäftigen, betonen grundsätzlich: Wer politische Gegner nicht nur kritisiert, sondern ihnen eine inhärente Bösartigkeit zuschreibt, schafft eine psychologische Grundlage, auf der extreme Mittel als legitim erscheinen können.

Warnsignal aus Übersee

Ein Blick in die USA zeigt, wohin diese Dynamik führen kann. Forscher der Harvard Kennedy School mahnten nach den Attentatsversuchen auf US-Präsident Donald Trump, dass entmenschlichende Rhetorik – also Sprache, die den politischen Gegner als nicht mehr menschlich oder als existenzielle Bedrohung darstellt – affektive Polarisierung verschärfe und ein Klima schaffe, in dem Gewalt als gerechtfertigt empfunden werde.

Auf Trump wurden mehrere Attentate verübt, und im Herbst 2025 wurde der konservative Publizist und Trump-Unterstützer Charlie Kirk brutal ermordet. Teile des politischen Spektrums feierten diese Taten im Netz – ein Phänomen, das Beobachter direkt mit der jahrelangen Darstellung Trumps als “Hitler 2.0” und als “Bedrohung der Demokratie” in Verbindung bringen.

Die Parallele zur deutschen Debatte liegt auf der Hand. Demokratie lebt von scharfer Auseinandersetzung. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Kritik und Dämonisierung. Und die Statistik sowie einschlägige Untersuchungen zu politischer Radikalisierung legen nahe: Dieser Unterschied hat Konsequenzen.

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