Ein US-amerikanischer Kampfpilot, der im April über dem Iran abgeschossen wurde, hatte bereits zuvor einen Abschuss durch Eigenbeschuss über Kuwait erlebt. Dies berichteten am 2. Juni das Nachrichtenportal The High Side und der Sender CBS News unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Laut den Berichten handelt es sich bei dem namentlich nicht genannten Flieger “fast sicher” um den ersten Piloten seit dem Vietnamkrieg, der in einem militärischen Konflikt zweimal abgeschossen wurde.
Am Morgen des 2. März hatten F-18-Kampfjets der kuwaitischen Luftabwehr versehentlich drei US-amerikanische F-15E-Jäger zerstört, die im Rahmen der Operation “Epic Fury” gegen den Iran im Einsatz waren. Alle sechs Piloten konnten sich erfolgreich mit dem Fallschirm retten und überlebten.
Rund einen Monat später, am 3. April, schossen iranische Streitkräfte mit einer Luftabwehrrakete eine weitere F-15E der US Air Force ab. Die Besatzung sprang über iranischem Gebiet ab, worauf das US-Militär eine Rettungsaktion einleitete. Einer der Piloten wurde wenige Stunden später gefunden, der zweite musste sich fast zwei Tage lang verstecken, bis er evakuiert werden konnte.
The High Side und CBS News bestätigten, dass ein Pilot in beiden Vorfällen abgeschossen wurde. Der pensionierte Generalleutnant der US Air Force, David Deptula, erklärte gegenüber CBS News, dass es seit dem Vietnamkrieg keinen Fall gegeben habe, in dem derselbe US-Pilot während einer Kampagne zweimal abgeschossen wurde. Deptula führte weiter aus:
“Das ist ein äußerst seltenes Ereignis. Es ist, als würde man zweimal vom Blitz getroffen.”
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