Lula vs. Rubio: „Ein Todfeind mehrerer lateinamerikanischer Länder“ – Brasilianischer Präsident rechnet mit US-Außenminister ab

Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva übt scharfe Kritik an der Arbeit des amtierenden US-Außenministers Marco Rubio. Der linke Staatschef vermutet, dass der republikanische Politiker eine feindselige Haltung gegenüber Brasilien einnimmt.

Diese Einschätzung äußerte Lula da Silva während einer Veranstaltung in der Gemeinde Catalão im Bundesstaat Goiás. Dort ließ er die Beziehungen zwischen seiner Regierung und der Regierung von US-Präsident Donald Trump Revue passieren. Dabei berichtete der Brasilianer, dass Rubio nicht an seinem letzten Treffen mit Trump teilgenommen habe, und beschrieb den US-Chefdiplomaten mit folgenden Worten:

“Er ist Anti-Lateinamerikaner. Er ist ein Todesfeind Kubas und mehrerer anderer lateinamerikanischer Länder. Ich habe schon zu Trump gesagt, dass Brasilien ihm nicht gefällt.”

Darüber hinaus wies Lula darauf hin, dass Rubio während einer Anhörung im Außenausschuss des US-Senats Brasilien als “unfreundlichen” Staat eingestuft hatte.

Die Äußerungen des brasilianischen Staatschefs erfolgten vor dem Hintergrund einer neuen Drohung der US-Regierung. Diese plant, Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Waren aus dem größten Land Südamerikas zu erheben. Lula betonte, dass es für solche einseitigen Maßnahmen der USA keinerlei Rechtfertigung gebe.

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