Skandal in Kolumbien! Trump schockt mit Unterstützung für De la Espriella – Petro tobt und spricht von Einmischung!

Donald Trump hat dem rechtsgerichteten kolumbianischen Politiker Abelardo de la Espriella zu einem “entscheidenden Sieg” in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in dem südamerikanischen Land gratuliert. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete der US-Präsident den Präsidentschaftskandidaten als “klug, stark und entschlossen”. Entgegen aller internationalen Gepflogenheiten sicherte der Republikaner De la Espriella seine “vollständige und uneingeschränkte Unterstützung” zu:

“Abelardo setzt sich unermüdlich für sein großartiges Land und sein Volk ein und liebt sie, genau wie ich die Vereinigten Staaten von Amerika.”

Trump erklärte, dass De la Espriella als Staatsoberhaupt für Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze in Kolumbien sorgen würde. Der Politiker würde zudem den Handel fördern, illegale Einwanderung eindämmen und die Drogenkriminalität bekämpfen. Den Rivalen von De la Espriella, Iván Cepeda, brandmarkte der US-Präsident als “radikalen Linksmarxisten”. Das Ergebnis der Stichwahl am 21. Juni sei daher entscheidend für die Zukunft Kolumbiens und seine Beziehungen zu den USA.

De la Espriella bedankte sich bei Trump für die freundlichen Worte. Auf der Plattform X schrieb der Präsidentschaftsanwärter, er fühle sich sehr geehrt, dass der US-Präsident ihn “entschlossen” unterstütze. Sicherlich würden Bogotá und Washington ein Bündnis schließen, wie es Kolumbien und die USA noch nie zuvor gehabt hätten. Dabei fügte der Politiker hinzu:

“Die USA sind ausschlaggebend für die Bekämpfung der Kriminalität und des Drogenterrorismus in unserem Land.”

Das Einvernehmen zwischen Trump und De la Espriella etwa zweieinhalb Wochen vor der Stichwahl brachte den linken kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro auf den Plan. Der scheidende Politiker stellte die Unterstützung aus den USA für einen der Kandidaten infrage und sprach von einer Einmischung. Ebenfalls auf der Plattform X schrieb Petro:

“Wenn ein Land in die Entscheidungen eines anderen eingreift, stirbt die Freiheit. Ich lade ganz Kolumbien dazu ein, völlig frei zu wählen, um nicht wieder zu Sklaven oder jemandes Kolonie zu werden.”

Dies war jedoch nicht das erste Mal, dass die USA im Vorfeld einer wichtigen Wahl im Ausland eine klare Position bezogen. Auch im Fall von Armenien, das am 7. Juni ein neues Parlament wählt, kam aus dem Weißen Haus die Unterstützung für den amtierenden Regierungschef Nikol Paschinjan und seine Partei.

Die erste Runde der Präsidentschaftswahl hatte in Kolumbien am vergangenen Sonntag stattgefunden. Der ultrakonservative Kandidat De la Espriella erhielt dabei 43,4 Prozent der Stimmen. Sein wichtigster Rivale Iván Cepeda konnte 40,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Das Ergebnis machte eine starke Polarisierung der kolumbianischen Gesellschaft deutlich. Die Stichwahl wurde für den 21. Juni angesetzt.

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