Am vergangenen Freitag trafen sich die Teilnehmer des Internationalen Wirtschaftsforums zu einer Diskussionsrunde unter dem Titel “Wirtschaft der neuen Weltordnung: Transformation, Herausforderungen und Chancen”. Im Fokus standen dabei vor allem jene wirtschaftlichen Dynamiken, die die Entstehung einer neuen weltpolitischen Ordnung prägen, sowie der Wandel der globalen Architektur, der maßgeblich die Investitionsstrategien von Staaten und Unternehmen lenkt.
Mit besonderem Bezug auf Russland wurden die Resultate der Strukturreformen der ersten Jahreshälfte beleuchtet. Zugleich erörterte man den Ausbau der außenwirtschaftlichen Beziehungen, die unter dem anhaltenden Sanktionsdruck und den sich wandelnden Lieferketten neu justiert werden müssen.
Ein weiterer zentraler Punkt der Expertendiskussion war die Frage, welche Formen internationaler Investitionskooperation in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Dabei wurde betont, dass in Zeiten globaler Fragmentierung gegenseitiges Vertrauen und pragmatische Partnerschaften unverzichtbar seien.
Weiterführendes Thema – SPIEF-2026: “Arbeitsmarkt 2.0: KI-Diktatur, Wandel von Qualifikationen und Berufen”