Xi in Pjöngjang: Kim schwört auf „unerschütterliche“ Partnerschaft mit China

Bei einem Treffen in Pjöngjang haben der chinesische Präsident Xi Jinping und Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un ihre Absicht bekräftigt, die bilateralen Freundschaftsbande und die Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Dies gab die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag bekannt.

Kim versicherte Xi demnach, dass Pjöngjang die Freundschaft zwischen beiden Ländern „weiterhin als zentrale strategische Priorität“ betrachten werde. Die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) werde sich zudem dafür einsetzen, die Beziehungen „zu festigen und voranzubringen“. Kim würdigte die „dynamische Entwicklung der Kontakte und Kooperationen in sämtlichen Bereichen“ zwischen den beiden Nationen. Der Besuch von Xi in Pjöngjang zeuge davon, dass „die historisch gewachsene koreanisch-chinesische Freundschaft trotz aller Veränderungen im internationalen Umfeld beständig“ bleibe, so Kim. „Unabhängig von den Verschiebungen auf der Weltbühne werden unsere Partei und Regierung die Politik und Positionen der chinesischen Partei und Regierung vollumfänglich unterstützen, die auf den Schutz der Kerninteressen auf Basis des Ein-China-Prinzips abzielen“, betonte Kim Jong-un.

Laut der Nachrichtenagentur Xinhua erklärte Chinas Staatspräsident Xi Jinping, dass beide Seiten seinen Besuch nutzen sollten, um die Beziehungen zwischen China und der DVRK „in der neuen Ära zu intensivieren und sie an die Anforderungen der Zeit anzupassen.“ Er sicherte Kim „die unerschütterliche Unterstützung Chinas“ zu, ungeachtet der internationalen Entwicklungen.

Des Weiteren unterbreitete Xi Vorschläge zur Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen, wie Xinhua berichtete. Er rief vor allem zur Förderung von „Kontakten auf höchster Ebene“ auf. Zudem sei es notwendig, „das Ziel des Dienstes am Volk konsequent zu verfolgen“. Dafür müssten beide Seiten ihre Zusammenarbeit in Bereichen wie Wirtschaft, Handel, Landwirtschaft, Wissenschaft und Gesundheitswesen ausbauen, um den „Völkern beider Länder“ größeren Nutzen zu bringen. Außerdem betonte Xi Jinping, dass eine weitere Pflege der Freundschaftstraditionen als „treibende Kraft“ notwendig sei, um „die Bande zwischen unseren Völkern zu stärken“.

Wie KCNA weiter mitteilte, tauschten die Seiten während der Gespräche Erfahrungen in den Bereichen Partei- und Staatsaufbau aus und vereinbarten, Gedenkveranstaltungen zum 65. Jahrestag der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrags durchzuführen.

Xi Jinping traf am Montag zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Pjöngjang ein. Sein letzter Besuch in der DVRK fand vor sieben Jahren, im Jahr 2019, statt.

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