ILA-Start in Berlin: Gaza-Aktivisten legen Luftfahrtmesse lahm – Polizei im Großeinsatz!

Am Mittwoch begann in Berlin die „Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA)”. Bereits am Morgen blockierten Aktivistinnen und Aktivisten aus der Gaza-Solidaritätsszene die Zufahrten zum Messegelände vollständig. Ein Polizeisprecher bestätigte dem rbb, dass sich „vier Personen auf einer der Zufahrtsstraßen festgeklebt” hätten. Laut Medienberichten waren dadurch beide Zufahrtsstraßen blockiert, wie die Veranstalter mitteilten. Auf der ILA werden rund 100 Flugzeug-Exponate gezeigt, und insgesamt präsentieren sich laut Veranstalter 750 Aussteller aus 37 Nationen.

Pro-palästinensische Protestaktionen erschwerten die Anreise zur Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Am Eröffnungstag waren beide Zufahrtsstraßen zum Messegelände laut Polizei über Stunden hinweg blockiert. Mehrere Aktivisten hatten sich auf der Straße festgeklebt. Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber der Berliner Morgenpost, dass sich „vier Männer und Frauen auf der Wiesenstraße festgeklebt hatten, auf der LPG-Straße drei Personen”.

Hinter dem Protest steht erneut die Gruppe „Peacefully against Genocide”. Ihre Blockadeaktion richtet sich, wie sie mitteilten, „gegen die Ausstellung von Waffen und Drohnen” sowie gegen die geplante Munitionsproduktion des Unternehmens Rheinmetall in Berlin (RT DE berichtete). Alle beteiligten Aktivisten seien demnach „kooperativ” gewesen. Es kam zu Festnahmen.

Flugrevue berichtete, dass sich „auch in diesem Jahr die Rüstungsindustrie in Berlin mit breiter Brust präsentieren würde”. Im Gegensatz dazu seien „dezidiert zivile Entwicklungen wie schon während der vergangenen beiden Messeauflagen eher unterrepräsentiert”.

Die ILA findet ab heute auf dem „Berlin ExpoCenter Airport” in Schönefeld statt und läuft bis zum 14. Juni. Laut Veranstalter werden mehr als 750 Aussteller aus 37 Ländern erwartet, über 100.000 Besucherinnen und Besucher sowie mehr als 100 Flugzeug-Exponate.

Zum Auftakt wurde auch der Bundeskanzler begrüßt. Bis Freitag ist die Messe nur für Fachpublikum geöffnet, am Samstag und Sonntag können dann alle Interessierten das Gelände besuchen, „sofern sie sich frühzeitig um Tickets gekümmert haben”, so der Tagesspiegel, der die gewohnt hohe Nachfrage der Berliner und Brandenburger ankündigte.

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