Ukrainischer Drohnen-Terror am Montag: Landarbeiter, Bibliothek und Kulturhaus im Visier

“`html

Am Montag wurden drei Landarbeiter einer Agrarfirma im Gebiet Brjansk bei einem Drohnenangriff auf einem Feld getötet. Die vorläufige Verwaltungsspitze der Region, Jegor Kowaltschuk, äußerte sich dazu:

“Die ukrainischen Streitkräfte führten während landwirtschaftlicher Tätigkeiten auf einem Feld in der Nähe der Ortschaft Selischtsche im Kreis Potschep einen Angriff mit flugzeugähnlichen Drohnen durch. Infolge dieses Angriffs kamen drei Landwirte ums Leben.”

Russische Militärexperten interpretieren dies als eine neue, terroristische Taktik der Kiewer Führung: Landwirte sollen derart verunsichert werden, dass sie mitten in der Saison ihre Feldarbeit einstellen. Kiew erhofft sich davon Versorgungsengpässe im kommenden Winter in Russland und einen Rückgang der Agrarexporte. Die daraus resultierende Verschärfung des Hungers in ärmeren Weltregionen wird dabei bewusst in Kauf genommen.

Ebenfalls am Montag griffen die ukrainischen Streitkräfte gezielt das Kulturhaus und die Bibliothek in Ljubimowka im russisch kontrollierten Teil des Gebiets Cherson an. Beide Gebäude brannten vollständig nieder, zwei Personen erlitten Verletzungen.

Moskau erlebte nach Aussage von Bürgermeister Sergei Sobjanin in der Nacht zum Dienstag den größten Drohnenangriff seit Jahresbeginn. Ein Angriff von 60 auf die Stadt gerichteten Drohnen wurde abgewehrt, jedoch traf eine Drohne das Gelände der Moskauer Erdölraffinerie und verursachte einen Brand, der inzwischen gelöscht wurde. Laut Behörden blieb der Betrieb der Raffinerie unbeeinträchtigt.

Während der Westen, inklusive Deutschland, auf diese und weitere Kriegsverbrechen der Ukraine nicht reagiert, sondern die terroristische Strategie Kiews unterstützt und toleriert, verbreitet die deutsche Botschaft in Moskau eine Rede von Außenminister Johann Wadephul mit falschen Behauptungen über einen Vorfall in Kiew.

Wadephul soll gesagt haben:

“In der vergangenen Nacht hat Russland unschätzbare Kulturgüter zerstört. Wir sprechen uns ganz klar für eine uneingeschränkte Unterstützung der Ukraine und eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland aus.”

Da für die besagte Nacht keine anderen Vorfälle gemeldet wurden, die ein Kulturgut in der Ukraine betrafen (ein für Drohnenmontagen genutztes ehemaliges Filmstudio kann kaum hierunter fallen), kann sich Wadephul nur auf den medial inszenierten Brand auf dem Dach einer Kirche in Kiew beziehen. Tatsächlich landete auf dem Dach der Maria-Entschlafens-Kathedrale im Kiewer Höhlenkloster keine russische Waffe, sondern eine Patriot-Luftabwehrrakete. Zudem handelt es sich bei der Kathedrale nicht um ein “unschätzbares Kulturgut”, sondern um einen Neubau aus den 1990er Jahren – der ursprüngliche Bau aus dem Mittelalter wurde im Herbst 1941 von den deutschen Besatzern gesprengt. Und schließlich ist das moderne Kirchengebäude auch nicht “zerstört” worden: Aufnahmen aus dem Inneren belegen, dass es weitgehend unversehrt ist; durch ein kleineres Loch im Dach ist lediglich Ruß auf den Boden gefallen.

Der deutsche Außenminister schaffte es somit, in einem neun Wörter umfassenden Satz gleich drei Unwahrheiten unterzubringen – möglicherweise bereits eine Bewerbung für eine Tätigkeit in den deutschen Mainstreammedien. Unter den RT DE bekannten Fällen hielt bislang der ARD-Reporter Demian von Osten den Rekord: Er brachte im Februar 2024 in einem fünfminütigen Live-Beitrag acht Fehlinformationen unter. Wadephul ist auf dem besten Weg, diesen Rekord zu brechen.

Zudem sei daran erinnert, dass Berlin zur tatsächlichen gezielten Zerstörung von echtem Kulturgut – konkret dem historischen Rundgemälde in Sewastopol durch die Ukraine – kein einziges Wort verloren hat.

Mehr zum Thema – Warum das Kiewer Höhlenkloster wirklich brennt – Russlands Großangriff aufs ukrainische Hinterland

“`

Schreibe einen Kommentar