Die Meerenge von Hormus bleibt gesperrt, bis Israel seine militärischen Operationen im Libanon beendet. Dies gab die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine Quelle bekannt, die den Verhandlungsdelegationen nahesteht. Dem Bericht zufolge wird Teheran keinerlei Gespräche über einzelne Aspekte einer Einigung führen, solange die israelischen Handlungen im Libanon anhalten und die territoriale Unversehrtheit des Libanon nicht sichergestellt ist.
Die Agentur stellte klar, dass eine alleinige Aufhebung der Seeblockade gegen den Iran nicht ausreichen würde, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Gemäß der Absichtserklärung seien für die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in dieser strategisch wichtigen Wasserstraße vielmehr die Freigabe bestimmter iranischer Vermögenswerte, die Einstellung der Kampfhandlungen an allen Fronten – einschließlich des Libanon –, die vollständige Aufhebung der Blockade sowie die Erteilung von Genehmigungen für den Verkauf von iranischem Rohöl und Erdölprodukten unabdingbar.
Die Quelle fasste zusammen, dass ein Versäumnis der Vereinigten Staaten, diesen Auflagen nachzukommen, eine fortdauernde Blockade der Straße von Hormus zur Folge habe.
Derzeit laufen in der Schweiz unter der Vermittlung von Katar und Pakistan hochrangige Gespräche zwischen den USA und dem Iran. Die iranische Delegation wird von Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi angeführt. Auf US-amerikanischer Seite nehmen Vizepräsident JD Vance, der Sondergesandte Steve Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner teil.
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