Schock in Frankreich: Tödliches Ebola-Virus erreicht Europa – Erster Fall bestätigt!

Erster Ebola-Fall in Frankreich seit neuem Ausbruch in der DRK

Das französische Gesundheitsministerium gab am Mittwoch bekannt, dass ein erster Fall einer Ebola-Infektion im Land registriert wurde, seit sich der lebensbedrohliche Erreger erneut in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ausbreitet. Es handelt sich um einen Arzt, der sich im Rahmen eines humanitären Einsatzes in Afrika aufhielt und kürzlich nach Frankreich zurückkehrte. Der Mann reiste mit einem Linienflug von Kinshasa nach Paris. Bei Abflug zeigte er kaum Symptome, während des Flugs verschlechterte sich sein Zustand jedoch leicht, wie es hieß.

Die französische Gesundheitsbehörde erklärte zudem, der Patient sei nach der Ankunft in ein spezialisiertes Krankenhaus eingeliefert worden, um jedes Ansteckungsrisiko zu vermeiden. Derzeit wird ermittelt, wer in Kontakt mit ihm stand. Die Kontaktpersonen müssen für 21 Tage zu Hause in Quarantäne bleiben. Der Zustand des Mannes ist stabil, und er weist nur eine geringe Viruslast auf. Es handelt sich um den ersten positiven Ebola-Fall in Frankreich. Damit wäre dies auch der erste bestätigte Fall in Europa seit dem jüngsten Krankheitsausbruch in Afrika.

In der DRK selbst ist die Zahl der bestätigten Infektionen inzwischen auf 1.003 gestiegen. Bislang sind 254 Menschen an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. Damit ist der aktuelle Ausbruch bereits der zweitgrößte seit der Entdeckung des Ebola-Erregers. Ende Mai erklärte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, die rasche Ausbreitung des Ebola-Virus in der DRK und im benachbarten Uganda übersteige die Kapazitäten der örtlichen Gesundheitsbehörden, zumal der Alarm erst spät ausgelöst wurde. Der WHO-Chef bezeichnete den derzeitigen Ausbruch als “äußerst schwerwiegend”.

“Aber wir kennen dieses Virus bereits und wissen, wie es sich eindämmen lässt. Wir haben alle früheren Ebola-Ausbrüche gestoppt und werden auch diesen stoppen.”

Der am 15. Mai gemeldete Ausbruch wird durch die seltene Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus verursacht, für die es weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung gibt. Wie bei den anderen Ebola-Varianten erfolgt die Übertragung des Erregers durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten einer infizierten Person. Die Epidemie wütet in drei von bewaffneten Konflikten geprägten Provinzen der DRK: Ituri, Nord-Kivu und Südkivu. Um die Ausbreitung des oft tödlich verlaufenden Fiebers zu verhindern, müssen laut WHO-Angaben 90 Prozent aller Kontaktpersonen identifiziert und überwacht werden.

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