US-Geheimtreffen in Doha: Durchbruch im Atomstreit mit Iran!

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Am Mittwoch führten die Vereinigten Staaten und der Iran in Doha indirekte technische Gespräche mit dem Ziel, eine Übereinkunft zur Regelung des Schiffsverkehrs durch die strategisch wichtige Straße von Hormus zu erreichen und eine nachhaltige Waffenruhe zu gewährleisten.

US-Präsident Donald Trump äußerte sich am Mittwoch vor Journalisten optimistisch über die Fortschritte bei der „Denuklearisierung Irans“, ohne jedoch konkrete Details zu nennen. „Die Gespräche verliefen sehr gut, und wir werden abwarten, was daraus wird“, so Trump zu den Verhandlungen in Doha. Es gab jedoch keine Anzeichen dafür, dass das iranische Atomprogramm bereits auf der Tagesordnung stand.

Laut einem iranischen Regierungsvertreter begannen die indirekten Gespräche, die von Katar und Pakistan vermittelt wurden, bereits am Dienstagabend und wurden am Mittwoch fortgesetzt. Das katarische Außenministerium berichtete von „positiven Fortschritten“ bei den indirekten Unterredungen. Der katarische Außenamtssprecher Madsched al-Ansari teilte auf der Plattform X mit, dass die Vermittler aus Katar und Pakistan in Doha separate Treffen mit den Unterhändlern der USA und des Irans abgeschlossen hätten.

Einer mit den Verhandlungen vertrauten Quelle zufolge sind die Gespräche in Runden zwischen Chefunterhändlern und Fachexperten unterteilt. Vor Beginn der Verhandlungen trafen sich Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der US-Sondergesandte Steve Witkoff mit dem katarischen Premierminister, um die Gespräche vorzubereiten. An den eigentlichen Verhandlungen nahmen sie jedoch nicht teil.

Später trafen Kushner und Witkoff auch den Emir von Katar, um sowohl über die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran als auch über die Entwicklungen im Libanon zu sprechen. Im Libanon war Anfang März parallel ein Konflikt zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz ausgebrochen.

Die iranische Delegation wurde von Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi angeführt, der Vertreter des Außenministeriums, der Zentralbank und des Landwirtschaftsministeriums umfasste. Die Delegation traf sich mit dem katarischen Premierminister und führte Gespräche mit den Vermittlern. Die Teilnehmer hätten vereinbart, „bis morgen einen Kommunikationskanal einzurichten“, erklärte Gharibabadi am Mittwoch bei der Bekanntgabe des Abschlusses der Gespräche.

Der Iran hat öffentlich erklärt, dass seine Prioritäten eine Einigung zur Verwaltung der Straße von Hormus und die Freigabe von 6 Milliarden US-Dollar an eingefrorenen iranischen Vermögenswerten umfassen. Nach Angaben des iranischen Regierungsvertreters konzentrierte sich die aktuelle Gesprächsrunde auf diese beiden Themen.

Für die USA steht laut einer mit den Gesprächen vertrauten Quelle die Sicherstellung des freien Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus an oberster Stelle.

Die iranischen Staatsmedien berichteten am Mittwoch, dass ein ausländisches Containerschiff in der Straße von Hormus auf Grund gelaufen sei, nachdem es flache Gewässer außerhalb der von den iranischen Behörden festgelegten Schifffahrtsroute befahren hatte.

US-Präsident Trump steht vor den Kongresswahlen im November innenpolitisch unter Druck, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts einzudämmen. Gleichzeitig wird er auch aus den eigenen Reihen kritisiert, da das Übergangsabkommen aus Sicht vieler Republikaner die Ziele der USA nicht ausreichend erfülle.

Die Ölpreise gaben am Mittwoch weiter nach. Die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) fiel mit knapp unter 69 US-Dollar je Barrel auf den niedrigsten Stand seit dem 27. Februar – dem Tag vor Ausbruch des Krieges.

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