250 Jahre USA: Trump verewigt sich auf Sondermünze – Ein Gedenkpass sorgt für Kontroversen

Das US-Außenministerium hat einen limitierten Gedenkpass zum 250. Staatsjubiläum angekündigt. Wie die Behörde bekannt gab, zeigt das offizielle Dokument nicht nur die Gründerväter, sondern auch eine Abbildung von Präsident Donald Trump.

Nach einem bereits veröffentlichten Entwurf ist das Porträt des aktuellen Präsidenten auf der Innenseite des Passes platziert. Es wird vor dem Hintergrund der Unabhängigkeitserklärung und der amerikanischen Flagge dargestellt. Eine weitere Seite ziert John Trumbulls berühmtes Gemälde „Declaration of Independence”, das die Gründerväter der Nation zeigt.

Die Ausgabe des limitierten Sonderpasses startet am 6. Juli 2026 in der Passbehörde in Washington, D.C. Interessenten müssen vorab einen Termin vereinbaren oder ihren Antrag über die zuständigen Behörden einreichen. Die Stückzahl ist begrenzt.

Bereits zuvor berichtete die Washington Post über einen Vorschlag von US-Regierungsvertretern, die für die Banknotenausgabe zuständig sind. Demnach war zum Jubiläum die Einführung eines 250-Dollar-Scheins mit Trumps Konterfei geplant. Auf einem der präsentierten Entwürfe ist Trump mittig zwischen den Unterschriften des US-Präsidenten und von Finanzminister Scott Bessent abgebildet.

Für die USA wäre das eine historische Premiere: Seit mehr als 150 Jahren wurde keine lebende Person auf einer Banknote verewigt. Nach geltendem Recht dürfen auf US-Banknoten ausschließlich Verstorbene abgebildet werden. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag zur Einführung des 250-Dollar-Scheins wurde zwar im Kongress eingebracht, aber nicht verabschiedet.

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