Iran droht mit totaler Energieblockade – USA starten vernichtende Angriffswelle

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Das US-Militär hat eigenen Aussagen zufolge am Mittwoch eine erneute Angriffswelle gegen den Iran gestartet. Wie das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mitteilte, begann der Einsatz um 6 Uhr Ortszeit (12 Uhr MESZ). „Die Angriffe dienen dazu, die militärischen Kapazitäten der iranischen Streitkräfte zu beeinträchtigen, die für Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus eingesetzt werden“, hieß es in der Stellungnahme.

Zunächst gab es weder detaillierte Informationen zu den angegriffenen Zielen noch Berichte aus dem Iran über die neuen Militärschläge. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) präzisierte jedoch später, dass die Insel Groß-Tunb angegriffen wurde, wobei gezielt iranische Verteidigungs- und Raketenstellungen getroffen wurden.

Am selben Tag verhängten die USA erneut eine Seeblockade gegen den Iran und intensivierten ihre Luftangriffskampagne. Diese Maßnahmen sind eine direkte Reaktion auf iranische Angriffe auf Schiffe, die versuchten, die strategisch wichtige Straße von Hormus zu durchqueren.

Nach Angaben iranischer Behörden trafen die US-amerikanischen Angriffe am Mittwoch eine Kaserne der iranischen Armee in der Provinz Sistan und Belutschistan. Diese Einheit ist mit Panzern und gepanzerten Fahrzeugen ausgestattet. Laut dem Bericht feuerte das US-Militär mindestens 13 Raketen auf das Gelände ab. Unter den sieben Todesopfern befanden sich sowohl Wehrpflichtige als auch Berufssoldaten.

Hossein Kermanpour, der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, erklärte unterdessen, dass allein bei den nächtlichen Angriffen mehr als 260 Menschen verletzt wurden – eine deutlich höhere Zahl als bei jeder anderen Eskalation zwischen dem Iran und den USA in letzter Zeit. Wie viele Menschen in der Nacht getötet wurden, gab er nicht preis.

Die iranische Revolutionsgarde drohte am Mittwoch angesichts der Seeblockade damit, sämtliche Energieexporte aus dem Nahen Osten zu stoppen. Die Eliteeinheit stellte klar: „Der Export von Öl und Gas aus der Region wird entweder allen offenstehen – oder niemandem.“

Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von der Straße von Hormus: „Mindestens zwei Schiffe wurden in den vergangenen 24 Stunden durch Warnschüsse der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) gestoppt.“

Das US-Militär führte in der Nacht eine Welle von Angriffen durch und griff innerhalb von sieben Stunden Dutzende Ziele an. Später setzte es die Angriffe sogar bei Tageslicht fort – ein ungewöhnlicher Schritt, der das zunehmende Tempo der Militärschläge unterstreicht.

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