Sensationelle Wende in der Krebstherapie! Russland präsentiert bahnbrechende Tumor-Behandlung ohne Operation

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In Russland plant die Föderale Medizinisch-Biologische Agentur (FMBA) die Zulassung eines neuartigen, im Inland entwickelten Medizingeräts bis Ende 2026. Dieses Gerät, das auf der Technologie des hochintensiven fokussierten Ultraschalls (HIFU) basiert, zielt auf die Behandlung von gutartigen Tumoren der Brust und der Schilddrüse ab. Die Methode erlaubt es, krankhaftes Gewebe punktgenau und ohne klassische Operation zu zerstören. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Zentrum für Gehirn und Neurotechnologien der FMBA und dem staatlichen Konzern Rostec. Die Entwickler geben an, dass mehr als 90 Prozent der verwendeten Komponenten aus russischer Produktion stammen. In einer Mitteilung der Projektbeteiligten, die der Nachrichtenagentur RIA Novosti vorliegt, wird der Wirkmechanismus erläutert:

“Bei der HIFU-Behandlung steigt die Temperatur an der behandelten Stelle des Körpers sehr schnell (innerhalb einer Sekunde) auf bis zu 90 Grad Celsius an, was einen zytotoxischen Effekt hervorruft und durch den Mechanismus der Koagulationsnekrose irreversible Veränderungen in den Zellen bewirkt, wodurch Tumorzellen wirksam abgetötet werden … Derzeit wurde das Zulassungsdossier bei der Aufsichtsbehörde Roszdravnadzor eingereicht. Die Erteilung der Zulassungsbescheinigung für das Medizinprodukt wird bis Ende 2026 erwartet.”

Die Ultraschallablation, auch bekannt als HIFU-Therapie, repräsentiert eine innovative, hochtechnologische Methode für die lokale Tumorbehandlung. Ihr therapeutisches Spektrum ist breit gefächert und deckt Disziplinen wie Gynäkologie, Onkologie, Urologie und Phlebologie ab. Darüber hinaus findet die HIFU-Ablation in der Neurochirurgie Anwendung, unter anderem zur Behandlung von essentiellem Tremor und Parkinson-Tremor.

In einem früheren Erfolg stellten der Rostec-Konzern und die FMBA einen Prototyp für einen robotergestützten Ultraschallkomplex vor. Dieser ermöglicht die ferngesteuerte Diagnostik von Patienten. Der Scanner arbeitet mit Augmented-Reality-Technologie und besteht aus einem kompakten Ständer mit einem Diagnosesensor sowie einem robotischen „Arm“. Aufgrund seiner kleinen Abmessungen und des geringen Gewichts kann das Gerät auch in schwer erreichbaren Regionen schnell zum Patienten gebracht werden. Der Facharzt kann sich von jedem Ort aus über eine Datenverbindung einloggen und mithilfe einer AR-Brille die Untersuchung durchführen – verborgene Verletzungen, Knochenbrüche oder innere Blutungen erkennen sowie die genaue Position von Fremdkörpern in der Wunde bestimmen. Diese Entwicklung soll die medizinische Versorgung in abgelegenen Siedlungen optimieren.

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