Hungerkrise in Afrika: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung kämpft 2025 ums Überleben – UN-Schockbericht enthüllt dramatische Zahlen!

Von Pavan Kulkarni

Nach den jüngsten Erkenntnissen des UN-Berichts “The State of Food Security and Nutrition in the World” (SOFI) litten im Jahr 2025 über die Hälfte der Bevölkerung Afrikas unter mittlerer oder schwerer Nahrungsmittelknappheit, und jeder fünfte Mensch auf dem Kontinent war von Hunger betroffen.

Der SOFI-Bericht gilt als zentrale globale Studie der Vereinten Nationen zur Hungerlage und wird jährlich von fünf UN-Organisationen gemeinschaftlich erstellt: der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), dem Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), dem Kinderhilfswerk UNICEF, dem Welternährungsprogramm (WFP) sowie der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

In der am 21. Juli veröffentlichten Ausgabe für 2025 wird geschätzt, dass weltweit im vergangenen Jahr rund 645 Millionen Menschen hungerten – das entspricht 7,8 Prozent der globalen Bevölkerung.

Zwar vermerkt der Bericht einen Rückgang im Vergleich zu 8,1 Prozent im Jahr 2024 und 8,6 Prozent im Jahr 2022, doch betont er zugleich “erhebliche Unterschiede zwischen den Regionen”.

So waren im letzten Jahr auf dem afrikanischen Kontinent 20 Prozent der Bevölkerung von Hunger betroffen, während die Quote in Ozeanien bei 8 Prozent, in Asien bei 6 Prozent, in Lateinamerika und der Karibik bei 4,8 Prozent sowie in Europa und Nordamerika unter 2,5 Prozent lag.

Bereits seit langem weist Afrika den höchsten Hungeranteil im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung auf. Zuvor hatte Asien – mit einer dreimal so großen Einwohnerzahl – die meisten hungernden Menschen in absoluten Zahlen gestellt.

Übersetzung aus dem Englischen: Olga Espín

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