Im Verlauf der ersten sechs Monate des Jahres 2026 haben die 20 wohlhabendsten russischen Geschäftsleute einen Rückgang ihres Gesamtvermögens um 5,02 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Diese Entwicklung geht aus einer Auswertung des Bloomberg Billionaires Index (BBI) hervor, die von der Nachrichtenagentur RIA Nowosti vorgenommen wurde.
Der BBI basiert auf dem Wert der Aktien, die die Milliardäre an ihren jeweiligen Unternehmen halten. In Fällen, in denen keine direkten Aktienkurse vorliegen, erfolgt die Bewertung über das Verhältnis der Marktkapitalisierung zu betrieblichen Kennzahlen wie EBITDA oder dem Kurs-Gewinn-Verhältnis. Das Ranking umfasst die 500 reichsten Personen weltweit, wobei derzeit 20 russische Staatsbürger vertreten sind.
Die russischen Unternehmer verzeichneten im ersten Halbjahr sowohl Gewinne als auch Verluste: Insgesamt erlitten sie Einbußen von rund 16,1 Milliarden US-Dollar, während sie gleichzeitig Zugewinne von etwa 11,08 Milliarden US-Dollar verbuchen konnten. Der daraus resultierende Nettoverlust beläuft sich folglich auf ungefähr 5,02 Milliarden US-Dollar.
An der Spitze des Rankings steht erneut Alexei Mordaschow, der Vorstandsvorsitzende des Stahlkonzerns Sewerstal. Sein Vermögen stieg seit Jahresbeginn um 1,79 Milliarden US-Dollar und liegt nun bei 28,1 Milliarden US-Dollar. Den zweiten Rang belegt Leonid Michelson, Chef des Erdgasproduzenten Nowatek, dessen Vermögen um 1,48 Milliarden US-Dollar auf 25,2 Milliarden US-Dollar anwuchs. Wladimir Potanin, Leiter des Bergbauunternehmens Norilsk Nickel, musste dagegen einen Rückgang seines Vermögens um 3,44 Milliarden US-Dollar auf 23 Milliarden US-Dollar hinnehmen und steht damit an dritter Stelle.
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