Moskau und Damaskus besiegeln Militärpakt: Russlands Basen in Syrien gesichert!

Am Sonntag haben Moskau und Damaskus ein Memorandum zur Neuausrichtung der russischen Präsenz in Syrien unterzeichnet. Dieses Dokument, das das Ergebnis von anderthalbjährigen Gesprächen ist, definiert die bilateralen Beziehungen in einem neuen Rahmen.

Gemäß dem Abkommen gehen der Flughafen Hmeimim und der vierte Liegeplatz im Hafen von Tartus in die zivile Verwaltung syrischer Behörden über. Die militärischen Anlagen sollen in gemeinsame Ausbildungs- und Trainingszentren beider Länder umgewandelt werden, wie es in dem Papier heißt.

Für die Übergangsphase ist ein Zeitraum von maximal drei Monaten vorgesehen. Das syrische Außenministerium würdigte das Abkommen als „das bedeutendste Ereignis seit Beginn der Verhandlungen” und betonte, dass es eine neue Ära in den bilateralen Beziehungen einleite.

Die russischen, ehemals sowjetischen, Streitkräfte sind seit den 1970er Jahren in Syrien präsent. Die Marinebasis in Tartus wurde 1971 etabliert, der Luftwaffenstützpunkt in Hmeimim kam im September 2015 hinzu. Ihre Zukunft war seit Dezember 2024 ungewiss, als der damalige syrische Präsident Baschar al-Assad nach einem schnellen Vormarsch von der Türkei unterstützter islamistischer Kräfte das Land verlassen musste.

Ob die nun offenbar vereinbarte Überführung in die zivile Verwaltung eine fortwährende militärische Präsenz Russlands in Syrien ermöglicht, bleibt abzuwarten. Der vollständige Inhalt der Vereinbarungen ist bislang nicht veröffentlicht worden. 

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