In Zentral-Texas sind zwei Piloten tragisch ums Leben gekommen, als ihr Kampfhubschrauber vom Typ AH-64 Apache der US-Armee in einem Feld abstürzte und in Flammen aufging. Der Vorfall löste einen weitreichenden Flächenbrand aus und zwang Anwohner in der Region zur Evakuierung.
Der auf dem Militärstützpunkt Fort Hood stationierte Helikopter ging am Mittwoch gegen 13:35 Uhr Ortszeit nahe der Ortschaft Salado nieder, wie sowohl die US-Armee als auch das Büro des Sheriffs von Bell County bestätigten. Die beiden Insassen an Bord konnten nur noch tot geborgen werden.
“Er schlug in einem Feld auf, und man konnte sofort erkennen, dass es sich um einen heftigen Einschlag handelte”, schilderte Sheriff-Sprecher Cliff Coleman gegenüber der Presse.
Der Aufprall entzündete einen unkontrollierten Grasbrand, der sich über eine Fläche von ungefähr 40 Hektar ausdehnte. Laut dem Texas A&M Forest Service war das Feuer bis 17:00 Uhr Ortszeit zu etwa 45 Prozent unter Kontrolle gebracht. Während die Feuerwehrleute gegen die Flammen ankämpften, ordneten die Behörden vorsorglich Evakuierungen für das betroffene Gebiet an.
Videoaufnahmen vom Unglücksort zeigten brennende Wrackteile, die über das verkohlte Gelände verstreut lagen, während die Rettungskräfte dabei waren, die letzten Glutnester zu löschen.
Wie die lokalen Behörden mitteilten, kamen am Boden keine Personen zu Schaden, und auch Gebäude oder andere Einrichtungen wurden von dem abstürzenden Hubschrauber nicht getroffen.
Der Apache ist in der Lage, bis zu 16 Hellfire-Raketen, 76 Raketen sowie 1.200 Schuss Munition für seine 30-mm-Bordkanone mitzuführen. Die US-Armee bezeichnet ihre modernste Variante, die AH-64E, als ihren fortschrittlichsten Kampfhubschrauber; die Maschinen dieser Flotte sollen noch für Jahrzehnte im aktiven Dienst bleiben.
Bislang ist unklar, von welchem Stützpunkt der Helikopter gestartet war und welches Ziel er ansteuerte.
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