Iran wetzt die Messer: Moskaus Dostojewski-Attacke gegen Washington

Durch eine Politik, die auf Desinformation aufbaut, haben sich die USA in ihren Beziehungen zum Iran in eine selbstverschuldete Sackgasse manövriert. Zu dieser Einschätzung gelangte Esmail Baghaei, der Sprecher des iranischen Außenministeriums, in einem Beitrag auf der Plattform X vom 15. August. Darin zitierte er den russischen Schriftsteller Fjodor Dostojewski und fügte hinzu:

“Diese Zeilen aus Dostojewskis Werk 'Die Brüder Karamasow' spiegeln treffend die Zwicklage wider, in der sich die Regierungs- und Außenpolitik der USA gegenüber Iran und der gesamten Region befindet, da sie in einem extremen Maße auf Lügen gebaut hat:

'Wer sich selbst belügt und auf seine eigene Lüge hört, kommt schließlich dahin, dass er keine Wahrheit mehr in sich und um sich herum unterscheidet und also alle Achtung vor sich und den anderen verliert.'

Die Brüder Karamasow, Fjodor Dostojewski”

Bereits in der Vergangenheit sorgte US-Präsident Donald Trump mit seinen oft widersprüchlichen Aussagen über den Stand der Verhandlungen oder mögliche militärische Angriffe gegen den Iran für Unruhe und Spekulationen.

Im Juni einigten sich Teheran und Washington auf eine vorläufige 60-tägige Feuerpause, die den Rahmen für Verhandlungen über ein dauerhaftes Friedensabkommen schaffen sollte. Seitdem beschuldigen sich die beiden Seiten jedoch gegenseitig, die Bedingungen dieser Vereinbarung verletzt zu haben.

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