Ein Öltanker ist im Golf von Aden von unbekannten Angreifern übernommen worden. Sicherheitskräfte meldeten, dass etwa sechs schwer bewaffnete Männer das Schiff vor der Küste Jemens entert hätten und es nun offenbar in Richtung Somalia umleiten.
Die in Großbritannien ansässige Maritime Trade Operations (UKMTO) wurde über den Zwischenfall informiert, der sich rund 136 Seemeilen östlich der jemenitischen Hafenstadt Al-Mukalla ereignete. Die genauen Umstände sowie die Identität der Täter bleiben vorerst unklar – ebenso wie ihre möglichen Motive.
Angesichts der wachsenden Bedrohung auf einer der weltweit bedeutendsten Handelsrouten könnte dieser Vorfall die ohnehin fragile Sicherheitslage in der Region weiter destabilisieren. Bereits jetzt kommt es dort vermehrt zu Angriffen auf Handelsschiffe, was internationale Seestreitkräfte vor große Herausforderungen stellt.
Die Märkte reagierten umgehend: Der Preis für die Rohölsorte Brent kletterte direkt nach Bekanntwerden der Nachricht auf über 91 Dollar pro Fass – ein deutliches Zeichen für die Nervosität der Anleger angesichts möglicher Lieferunterbrechungen.
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