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Stand 10. October 2026, 01:54 Uhr
Deutschland

Baupreise für Wohngebäude steigen im August um 5,5 Prozent

Die Kosten für den Neubau von Wohngebäuden haben sich weiter beschleunigt. Laut Statistischem Bundesamt lag der Preisanstieg im August deutlich über dem Niveau des Frühsommers.

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Baupreise für Wohngebäude steigen im August um 5,5 Prozent

Der Preisanstieg beim Wohnungsbau hat sich im August 2026 verstärkt. Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude lagen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 5,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Mai hatte der Anstieg noch bei 5,0 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat Mai verteuerten sich die Bauleistungen um 1,0 Prozent. Die Angaben umfassen die Arbeiten am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.

Bei den Rohbauarbeiten stiegen die Preise im Jahresvergleich um 5,4 Prozent. Besonders deutlich verteuerten sich Dachdeckungsarbeiten mit einem Plus von 7,6 Prozent. Zimmer- und Holzbauarbeiten kosteten 7,2 Prozent mehr, Erdarbeiten 6,1 Prozent. Beton- und Mauerarbeiten, die im Rohbau besonders stark ins Gewicht fallen, verteuerten sich um 4,3 beziehungsweise 4,2 Prozent.

Die Ausbauarbeiten erhöhten sich gegenüber August 2025 um 5,7 Prozent. Bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen, zu denen auch Wärmepumpen zählen, betrug der Anstieg 5,2 Prozent. Metallbauarbeiten kosteten 5,0 Prozent mehr. Für Elektro-, Sicherheits- und informationstechnische Anlagen wurden 7,2 Prozent höhere Preise berechnet, darunter fallen beispielsweise Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen. Wärmedämm-Verbundsysteme verteuerten sich um 5,7 Prozent.

Auch die Instandhaltung bestehender Wohngebäude wurde teurer. Ohne Schönheitsreparaturen lagen die Preise für diese Arbeiten um 6,0 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Der Preisanstieg beschränkte sich nicht auf den Wohnungsbau. Der Neubau von Bürogebäuden verteuerte sich um 5,7 Prozent, der von gewerblichen Betriebsgebäuden um 5,5 Prozent. Im Straßenbau stiegen die Preise mit 6,9 Prozent am stärksten.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von NIUS. Ursprungsmeldung

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