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Stand 6. November 2026, 17:06 Uhr
Deutschland

Bayerischer Staatssekretär Gotthardt übernimmt Aiwangers Amtsgeschäfte

Nach dem Tod von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger führt dessen Staatssekretär Tobias Gotthardt vorläufig das Bayerische Wirtschaftsministerium. Gotthardt versprach eine nahtlose Fortsetzung der Arbeit.

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Bayerischer Staatssekretär Gotthardt übernimmt Aiwangers Amtsgeschäfte

Tobias Gotthardt übernimmt als bisheriger Staatssekretär die Amtsgeschäfte im Bayerischen Wirtschaftsministerium. Der Freie-Wähler-Politiker leitet das Ressort, bis ein offizieller Nachfolger für den verstorbenen Hubert Aiwanger bestimmt ist. Bei einer Pressekonferenz in München betonte Gotthardt, die Arbeit werde ohne Unterbrechung weitergehen. „Wir werden unsere Arbeit fortsetzen. Ich glaube auch, dass das genau das ist, was Hubert von uns erwartet hätte“, sagte er.

Gotthardt kündigte an, den bisherigen Kurs des verstorbenen Ministers fortzusetzen. Begonnene Vorhaben sollten weder gestoppt noch verzögert werden. Ziel bleibe es, der bayerischen Wirtschaft Verlässlichkeit zu bieten und die Interessen des Freistaates mit einer starken Stimme in Berlin und Brüssel zu vertreten.

Der Tod Aiwangers hinterlasse eine tiefe menschliche und politische Lücke, erklärte Gotthardt sichtlich erschüttert. „Es fehlt nicht bloß der Chef, es fehlt ein großer Mensch.“ Auch Amtschefin Sabine Jarothe sprach von einer „Riesenlücke, die wir noch nicht fassen können“.

Gotthardt stammt aus Regensburg und hat Politikwissenschaft und Germanistik studiert. Seit November 2023 war er Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium. Hubert Aiwanger war seit 2018 bayerischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident in der Koalition aus CSU und Freien Wählern unter Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Der 55-jährige Niederbayer und Vorsitzende der Freien Wähler war am Mittwoch leblos in einem Hotel in Berlin-Mitte gefunden worden.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von NIUS. Ursprungsmeldung

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